Nächte, in denen Sturm aufzieht

Roman

Jojo Moyes

Durchschnittliche Bewertung
4Sterne
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Dies ist die Neuausgabe von "Dem Himmel so nah".

Liza McCullen weiß, dass sie ihrer Vergangenheit nicht entfliehen kann. Doch in dem kleinen beschaulichen Örtchen Silver Bay an der Küste Australiens hat sie ein Zuhause gefunden für sich und...

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Kommentare zu "Nächte, in denen Sturm aufzieht"

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  • 4 Sterne

    80 von 110 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Sandra F., 29.01.2019

    Als Buch bewertet

    Ich freute mich sehr auf das neue Buch von der Autorin, es war nun schon mein neuntes Buch von Jojo Moyes.

    Das Cover ist wunderschön und verträumt. Typisch zu ihrem Büchern wieder mit Silhouetten gearbeitet. Das Farbspiel gefällt mir sehr gut und es passt auch zum Inhalt.

    Der Schreibstil von Jojo Moyes ist flüssig und einfach, auch Dank der Übersetzerin Judith Schwaab. Ich kam schnell in die Story rein und die Autorin hat mich gleich wieder gefesselt mit ihrer Bildhaften Darstellung der Natur und den Schicksalsschlägen der Charakteren. Das Buch umfasst 28 Kapitel plus Pro- und Epilog und ist aus der Ich-Perspektive von verschiedenen Charakteren geschrieben.

    Die Charaktere wirkten alle sehr lebendig. Da man von vielen die Lebensgeschichte mitbekommen hat kamen sie noch menschlicher und nah rüber. Mich haben besonders Hannah, die Tochter von Liza und Kathleen, die Besitzerin des Hotels bzw. das Haimädchen beeindruckt. Sie sind sehr sympatisch und echt.

    Die Story ist etwas fürs Herz. Es gibt eine schöne Landschaft zum Träumen, die aber auf einmal in Gefahr gerät. Und dunkle Geheimnisse über die keiner spricht. Für meinen Geschmack war das Geschehene etwas zu vorhersehbar, aber dennoch gut geschrieben. Eine Geschichte fürs Herz - berührend, für Zwischendurch.

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    janein
  • 1 Sterne

    98 von 118 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Katja S., 11.02.2019

    Als eBook bewertet

    Neuauflage (neues Cover und neuer Titel) des alten Buches dem Himmel so nah. Ansonsten absolut identischer Text. Enttäuschend!!!! Ich dachte es ist ein neuer Roman. In meinen Augen sinnlose Geldmacherei :( ich werde versuchen das ebook zu retournieren.

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    janein
  • 4 Sterne

    59 von 89 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Tanja P., 29.01.2019

    Als Buch bewertet

    Kathleen ist 76 und betreibt in Silver Bay (Australien) eine kleine Familienpension, die ihre beste Zeit längst hinter sich hat: „Es stand da wie ein schweigendes Mahnmal einer längst vergessenen Zeit.“ (S. 376). Berühmt geworden sind Kathleen und das Hotel vor vielen Jahren, als sie mit 17 einen riesigen Ammenhai fing.
    Silver Bay ist in winziger, abgeschiedener Ort am A* der Welt und schon etwas heruntergekommen. Hier macht man nur Urlaub, wenn man seine Ruhe sucht oder eine der berühmten Delphin- oder Walsichtungsfahrten machen will. Solche Touren bietet auch Kathleens Nichte Liza an, die mit ihrer 10jährigen Tochter Hannah bei ihr lebt. Liza und Hannah sind vor Jahren völlig verstört in Silver Bay angekommen. Seit dem scheint sich Liza hier vor der Welt zu verstecken, gefangen in einem Schmerz, an dem sie ihre Umwelt nicht teilhaben lässt. Nur ganz wenige wissen, was sie hierher verschlagen hat.

    Eines Tages mietet sich der Engländer Mike bei Kathleen ein. Er passt zwar eigentlich nicht zu ihnen, aber seine ruhige Art nimmt die Anderen schon bald für sich ein, er gehört quasi zur Familie. Vor allem Hannah schwärmt für ihn, da er ihr seinen Laptop und damit das Internet zugänglich macht. Sie ist sehr klug und wissbegierig, verblüfft Mike immer wieder mit ihrem Wissen über die Meeressäuger. Auch Liza öffnet sich ihm langsam. Doch dann kommt heraus, warum Mike in Silver Bay ist und alles ändert sich „Für ein stilles Wasser haben Sie hier ganz schön für Aufruhr gesorgt.“ (S. 234)

    „Nächte, in denen Sturm aufzieht“ ist ganz anders als die bisherigen Bücher von Jojo Moyes. In überwiegend ruhigen Bildern schildert sie das Leben der Leute an diesem einsamen Fleckchen der Erde. Silver Bay liegt in einer geschützten Bucht, die regelmäßig von Delphinen besucht wird. Draußen im offenen Meer ziehen schon immer Wale auf ihrer Migrationsroute vorbei. Die Bewohner bezeichnen sich selber als „Waljäger“, die Tiere sicher(te)n ihren Lebensunterhalt. Früher haben sie die Tiere geschlachtet, heute fahren sie Besucher zu Besichtigungen raus.

    Die Protagonisten mochte ich sehr, sie hallen immer noch in mir nach. Kathleen ist eine gestandene Frau mit einer rauen Schale, aber einen weichen Kern. Sie hat Liza damals ins Leben zurückgeholt und ihr durch die Walfahrten einen weiteren Sinn gegeben, denn auf dem Wasser fühlt sich Liza frei. Doch Liza zieht sich immer noch oft zurück, sie hat nie verwunden (sich nie verziehen) was damals passiert ist. Ihre Tochter Hannah nimmt darauf Rücksicht und steckt regelmäßig zurück, wird dafür aber von den anderen Walfängern verhätschelt – sie alle sind ihre Familie. Mike ist ein sehr rationaler Mensch und war noch nie richtig verliebt. Eigentlich kommt er zum Arbeiten nach Silver Bay, aber dann verliebt er sich in den Ort und die Menschen und wirft alle Pläne um.

    Ich kann mir das Buch sehr gut als Film vorstellen – wenn ich an die Bilder mit den Walen und Delphinen denke und an Lizas Geschichte, die sich dem Leser nach und nach offenbart, bekomme ich Gänsehaut. Leider war mir das Buch an einigen Stellen zu ausufernd (würde bei einer Verfilmung ja aber gestrafft werden). Die Autorin bringt z.B. viele geschichtliche und wirtschaftliche Hintergründe zum Walfang in Australien unter, das ist zwar interessant, aber für die Handlung nicht notwendig. Trotzdem fand ich den Aspekt von Natur- und Tierschutz, unser Umgehen mit der Umwelt, unsere Verantwortung diesbezüglich sehr interessant.

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    janein
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