Die geworfene Münze (eBook / ePub)

 
 
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Schwaben 1203: Die junge Gräfin Isabeau wurde von ihrem Schwager Rudolf im Burgverlies eingekerkert. Seit ihr Gemahl Lothar sich dem Kreuzzug ins Heilige Land angeschlossen hat, ist sie ihrem machtgierigen Schwager hilflos ausgeliefert. Dem jungen Schmied...
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Schwaben 1203: Die junge Gräfin Isabeau wurde von ihrem Schwager Rudolf im Burgverlies eingekerkert. Seit ihr Gemahl Lothar sich dem Kreuzzug ins Heilige Land angeschlossen hat, ist sie ihrem machtgierigen Schwager hilflos ausgeliefert. Dem jungen Schmied...

Kommentare zu "Die geworfene Münze"

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  • 5 Sterne

    2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Klaus B., 04.01.2020

    Fesselnder Roman aus der Zeit des 4. Kreuzzuges mit schöner Liebesgeschichte.

    Selten habe ich ein Buch gelesen, das so stringent eine Geschichte erzählt: Der Weg ist das Ziel. Die Dramaturgie ist toll gestaltet. Der Plot ist spannend und flüssig geschrieben und wird beim Lesen niemals langweilig. Man fühlt das Mittelalter regelrecht auf der Haut und die Romanhelden wachsen einen schnell ans Herz. Die Entwicklung, die sie im Verlauf ihrer langen Reise durchmachen, ist glaubhaft und nachvollziehbar und gibt einen Einblick in die damalige Gefühlswelt der Menschen. Fazit: ein fesselndes und berührendes Buch über das Mittelalter und menschliche Schicksale.

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    janein
  • 5 Sterne

    Martina M., 18.02.2020

    1203 machen sich der Schmied Matthias und die junge Gräfin Isabeau auf die gefährliche Reise zu ihrem Gemahl Lothar, der sich dem Kreuzzug in das Heilige Land angeschlossen hat. Beide stehen aus unterschiedlichen Gründen vor den Scherben ihres bisherigen Lebens. Eine ungewöhnliche Reisegesellschaft, die bald von der verurteilten Diebin Marie, noch ein Kind, ergänzt wird.

    Tyron Tailor, das Pseudonym eines in Deutschland lebenden Autors, schreibt diese Geschichte in zu der Zeit passenden Sprache und Stil. Seine Hauptprotagonisten werden detailliert und lebendig beschrieben, so dass ich beim Lesen ein Teil dieser Reisegesellschaft wurde. In diesem knapp 400 Seiten umfassenden Roman gibt es unzählige, ebenfalls gut gezeichnete Nebenfiguren, darunter historische Persönlichkeiten, die das ungleiche Trio teilweise über einen längeren Zeitraum begleiten, teilweise nur kurze Auftritte haben. Mitunter genügen dazu nur wenige Worte, die deutlich machen, welchen Charakter der Beschriebene hat. Den auch Kleriker und Adelige sind nicht immer das, was man von ihnen erwartet.

    Um ans Ziel ihrer Reise zu gelangen, hat die kleine Gruppe viele Gefahren zu überstehen. Wegelagerer, Reisegefährten, die nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht sind, Schiffspassagen, jede Etappe hat ihre Risiken. Immer wieder jedoch gibt es Menschen, denen die drei helfen können und die ihnen ihre Hilfe vergelten, jeder auf seine Art. Auch das ist folgerichtig und nachvollziehbar geschrieben.

    Der Autor beschreibt sehr detailliert die Reiseroute, die Landschaften, die Städte, insbesondere auch die prächtig ausgestatteten Kirchen.

    Wie dem Titel meiner Rezension zu entnehmen ist, spielt natürlich auch die Liebe eine Rolle. Sehr schnell wird klar, dass Matthias und Isabeau Gefühle für einander entwickeln. Dem Autor gelingt es hervorragend, sich diese Liebe zueinander entwickeln zu lassen. Für die verheiratete Isabeau ist die Treue zu ihrem Ehemann wichtig. Außerdem passt der Schmied Matthias nicht zu einer Adeligen. Beide wissen dies und verheimlichen ihre Gefühle, bis Isabeau frei für Matthias ist.

    Eine schöne und wichtige Ergänzung sind ein Personen- und ein Ortsregister sowie ein Sachwortverzeichnis, auf das bei der Lektüre im E-Book problemlos zugegriffen werden kann.

    Titel und Cover passen übrigens perfekt zum Inhalt.

    Fazit: ein hervorragend recherchierter Roman, der die Zeit der Kreuzzüge wieder aufleben lässt. Leseempfehlung

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    janein
  • 4 Sterne

    Anna-Katharina D., 18.02.2020

    Kurz nach Isabeaus Hochzeit mit den Grafen Lothar bricht dieser auf, um sich den Kreuzzügen ins Heilige Land anzuschließen und die Gabe Gottes zu finden. In der Zwischenzeit eignet sich sein Bruder Rudolf die Grafschaft an und Isabeau ist ihm dabei im Weg. Die Situation erscheint aussichtslos. Doch zufällig läuft ihr Matthias, ein junger, vom Schicksal gebeutelter Schmied über den Weg und zusammen machen sie sich auf den Weg ins Heilige Land, um Isabeaus Ehemann zu finden. Dabei nehmen sie eine junge Diebin in ihre Reisebegleitschaft auf und bald sind es nicht nur die äußerlichen Gefahren, sondern auch verbotene Gefühle, mit denen sich die Beiden herumplagen müssen.

    Der Schreibstil ist dem Thema der Zeit angepasst, lässt sich aber flüssig lesen. Es wurde versucht, sehr viele historische Orte und Personen mit in das Buch zu involvieren, die alle im Anhang noch näher erläutert werden. Dadurch wirkt das Buch sehr gut recherchiert und authentisch. Man fühlt sich richtig in diese Zeit zurück versetzt. Des weiteren werden die Dinge nicht geschönt betrachtet. Reisen war gefährlich und eine tägliche Mahlzeit nicht immer eine Selbstverständlichkeit. Auch die Kreuzzüge werden nicht glorifiziert betrachtet, sondern in den richtigen Kontext gesetzt. Positiv ist hier auch zu erwähnen, dass auf Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religion getroffen wird und ein Austausch besteht.

    Man könnte das Buch als „Roadtrip im Mittelalter“ bezeichnen mit allen Gefahren, die dazu gehören. Der Leser fiebert dabei durchaus mit, dennoch ist schnell klar, dass das Schicksal zwar nicht vorhersehbar ist, es den drei Reisenden aber durchaus wohlgesonnen ist. Das verringert etwas die Spannung, macht es für mich aber sehr schön zu lesen.

    Die Figuren sind sehr liebevoll ausgearbeitet und machen alle eine starke Entwicklung durch. Dabei wurden aber auch die Nebencharaktere ausgestaltet und zwar nicht nur die echten Personen, die damals gelebt haben, sondern auch alle weiteren Figuren, die unseren Helden über den Weg laufen. Insgesamt gibt es gute Menschen, die sehr hilfsbereit sind, aber natürlich auch echte Schurken. Dennoch ist das Schicksal den Helden gesonnen. Jeder bekommt quasi das, was er verdient, was ich in Büchern sehr schätze. Ich finde es sehr gelungen, dass sich so viele Gedanken darum gemacht wurden, auf welche echten Persönlichkeiten die drei stoßen könnten und wie diese dann jeweils reagieren. Den ein oder anderen kennt man durchaus, bei einigen kann man sein Wissen aber definitiv noch auffrischen.

    Generell muss ich aber auch erwähnen, dass die Schicksale der Hauptfiguren doch etwas zu konstruiert wirken. Wäre das Buch länger und es würde mehr Handlung an den einzelnen Reisezielen geben, würde dies vermutlich nicht so auffallen, aber durch die Kürze der einzelnen Szenen ist es doch sehr viel auf einmal, was ihnen passiert und viele Momente könnten durchaus noch etwas mehr Raum einnehmen. Insgesamt umfasst die Reise (glaube ich) mehr als zwei Jahre und das kommt nicht ganz so herüber, da viele Wochen zwischendurch übersprungen werden.

    Mir hat das Buch gut gefallen, ich habe etwas gelernt und fühlte mich sehr gut unterhalten. Für die vielen einzelnen Stationen hätte es aber noch länger sein können, um den einzelnen Episoden mehr Raum zu geben und es wirkte etwas zu durchstrukturiert – für mich hätte es nicht alle Hintergründe bei den drei Hauptfiguren sein müssen.

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    janein

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