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Die Sündenbraut (ePub)

 
 
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Rheinland im 13. Jahrhundert: Seit dem Mord an ihren Eltern ist Fenja bei ihrer Ziehmutter Runhild aufgewachsen und hat von ihr die Kunst erlernt, Toten ihre Sünden zu nehmen. Doch als auch Runhild ermordet wird, bleibt Fenja nichts - bis auf ein Tuch mit...
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Kommentare zu "Die Sündenbraut"
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  • 5 Sterne

    18 von 23 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Märchens Bücherwelt, 25.06.2020

    Als eBook bewertet

    Das ist jetzt der 2.Roman und die „Braut-Reihe“ geht weiter. Diesmal mit einem Titel, der raffiniert gewählt ist, da man sich erstmal was völlig anderes darunter vorstellt und beim Lesen Stück für Stück dahinter kommt, was für eine Bedeutung er tatsächlich hat. Das Mittelalter war nun mal geprägt von Aberglauben und man hat natürlich alles dafür getan, damit man das Seelenheil retten kann und auch nach dem Tod keine Strafe erleiden muss. Und genau hier steigt die Geschichte ein, für mich etwas völlig neues und erstaunliches, aber die Vorstellungen und der Glaube gingen damals in solche vielleicht auch teilweise befremdliche Richtungen, wurde von der Kirche ja auch so geprägt.
    Ich hab dieses Buch regelrecht verschlungen, war ich vom ersten Buch schon so überrascht und begeistert, die Entwicklung der Geschichte, die Hintergründe und der Schreibstil gefallen mir sehr.
    Auch wenn das Mittelalter doch recht düster ist und in dieser Geschichte ebenfalls grausames ans Licht kommt, was die familiäre Seite von Fenja betrifft, so hat die Autorin dennoch an passenden Stellen etliche humorvolle Passagen eingebaut, die alles aufgelockert haben und für das richtige Maß an Spannung, Humor und Romantik gesorgt haben.
    Die einzelnen geschichtlichen Abläufe sind so detailliert umschrieben, was mich zusätzlich begeistert, wenn Geschichtshintergründe in eine romantische, spannende Geschichte einfließen und man sich noch viel besser in diese Zeit zurückversetzen kann.
    Man kann wirklich nichts erahnen, man hofft, man bangt und doch verläuft vieles völlig anders aber absolut genial, was die Geschichte nochmal mehr besonders macht. Raffinierte Wendungen, Begebenheiten, bei denen man den Atem anhält oder schon sämtliche Szenarien im Kopf ausgelöst werden und trotzdem verläuft es mit vielen wow Effekten plus etlichen Lacheinheiten, die einfach klasse sind und für mich absolut tolle Unterhalten geboten haben, mit einem Geschichtsverlauf, den man absolut nicht absehen konnte und wirklich überraschend ist.
    Die Charaktere sind auf jeden Fall gut getroffen und dargestellt, ob eher düstere Gestalten wie Roderich oder Ingbert, die ihre Aufträge ziemlich versessen ausführen und vor nichts zurückscheuen, oder Fenja, die mit ihrem Dickkopf und ihrer impulsiven Art auf ihrer Suche nach Aufklärung öfter mit Gerald, dem Handwerker aneinander gerät, wobei man wirklich das Gefühl hat, mittendrin zu stecken und die jeweilige Stimmung genau einfangen zu können. Der verrückte Hund Red, aufmerksam, seinem Herrchen treu und immer als Beschützer zur Stelle, oder Gerald selber, der sich oft einen Spaß draus macht, Fenja aufzuziehen. Und Achatus, der verrückte Alchemist – oh man, da wird man sofort an Asterix und Obelix erinnert und es passt so herrlich!
    Das Cover ist einfach wunderschön – die Farben, diese Spannung, die erzeugt wird, gerade auch mit dem Kloster im Hintergrund- wirklich gelungen und lädt förmlich dazu ein, das Buch lesen zu wollen, weil es auch so ein Hingucker ist.
    Ein kleiner Wehmutstropfen ist das Ende, weil es zwar alles in allem eine fesselnde und bewegende Geschichte ist, mit all den mittelalterlichen Wirren und Bräuchen, doch hätte es zum Gesamtbild und für alle mit romantischer Ader noch ein kleines bisschen mehr sein dürfen.
    Insgesamt ist dies ein Buch, was man immer wieder lesen könnte, woran man gern zurück denkt und für alle, die historische Romane lieben eine 100%ige Leseempfehlung ist. Und auch hier würde man sich wünschen, dass es mal eine Verfilmung geben würde.

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  • 5 Sterne

    6 von 7 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    anne b., 28.07.2020

    Als Buch bewertet

    Fenja zieht mit Runhild ihrer Ziehmutter als Heilerin durchs Land und wundert sich immer das Runhild Menschen und besonders Mönche meidet. Eines Tages wird Runhild von Roderich ermordet und der macht sich nun auf die Suche nach Fenja um ihr das Gleiche anzutun. Auf ihrer Flucht lernt sie Gerald kennen. Beide haben viele Geheimnisse voreinander. Fenja das sie unter anderem durch ein heidnisches Ritual alle Sünden der Toten auf sich nimmt und Gerald, das er für den Kaiser das Donnerkraut suchen soll. Es dauert lange bis die Beiden sich auf ihrer abenteuerlichen und gefährlichen Reise gegeneinander öffenen, vertrauen und lieben lernen. Roderich ist ihnen dabei immer auf den Fersen, denn Fenja soll niemals erfahren wer sie ist und was ihr eigentlich gehört. Ein spannungsreicher Roman von der ersten bis zur letzten Seite. Der Schreibstil der Autorin ist fesselnd und mitreißend und die Handlung ist spitzenmäßig. Für mich wieder ein Bestseller der Autorin.

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    ja nein
  • 5 Sterne

    7 von 12 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Tauriel, 15.07.2020

    Als eBook bewertet

    Facettenreich

    Klappentext:
    Rheinland im 13. Jahrhundert: Seit dem Mord an ihren Eltern ist Fenja bei ihrer Ziehmutter Runhild aufgewachsen und hat von ihr die Kunst erlernt, Toten ihre Sünden zu nehmen. Doch als auch Runhild ermordet wird, bleibt Fenja nichts - bis auf ein Tuch mit eingesticktem Wappen, das der Mörder verloren hat, und der brennende Wunsch nach Rache. Völlig auf sich gestellt, tritt Fenja die gefährliche Reise an und trifft unverhofft auf den Handwerker Gerald. Er behauptet, den Träger des Wappens zu kennen, und bietet ihr seine Hilfe an. Aber kann Fenja dem jungen Mann trauen?

    Das Cover und der Klappentext haben mich neugierig auf diesen historischen Roman gemacht.
    Eine Karte ,ein Glossar und eine Personenliste findet sich zu Anfang des Buches,das finde ich persönlich immer sehr hilfreich.Auch die historischen und mir zum Teil unbekannten Orte werden hier in die heutige Sprache übersetzt und sind mir dadurch nicht mehr fremd.
    Durch den flüssigen und klaren Schreibstil der Autorin bin ich sehr schnell in diese Geschichte gestartet.
    Dieser Roman spielt zur Zeit um 1234 als Friedrich der II .von Hohenstaufen , Kaiser des Heiligen Römischen Reiches war.
    Da die Autorin aus dem Rheinland stammt,hat sie das Geschehen hier angesiedelt.
    Die beiden Protagonisten Fenja und Gerald sind gut ausgearbeitet und ich verfolge gespannt das Geschehen.
    Fenja ,die sich mit Heilkünsten und verbotenen Ritualen über Wasser hält, ist nach dem Tod ihrer Ziehmutter Runhild auf sich allein gestellt.Ein Wappen,das Runhild ihr im Sterben überreicht,macht Fenja neugierig und so begibt sie sich auf die Suche nach ihren Wurzeln und trifft auf Gerald. Er ist in einer geheimen Mission unterwegs.
    Zusammen mit Karren und Hund machen sie sich auf einen beschwerlichen Weg.
    Hier lauern Gefahren ,von denen beide nichts ahnen.
    Der Wortwechsel von Fenja und Gerald ist fantasiereich und lockern somit einige angespannte Passagen auf.
    Mehrere Erzähl-Fäden werden hier von der Autorin gekonnt verwebt.Sie schildert den Alltag der damaligen Bewohner facettenreich .
    Auch wenn nach der Hälfte des gelesenen Buches einiges vorhersehbar wird,bleibt die Spannung bis zuletzt.
    Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und kann es nur empfehlen.

    Fazit:Leichte Literatur mit historischem Hintergrund .

    Vielen Dank an den Harper Collins Verlag und NetGalley für das Leseexemplar.

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