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  • 5 Sterne

    27 von 38 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Bücherfreundin, 10.03.2019

    Als Buch bewertet

    Der neue Roman "Abgeschlagen" von Michael Tsokos spielt 10 Jahre vor dem ersten Fall für Rechtsmediziner Paul Herzfeld. Vorab kann man sagen, das man diesen nicht gelesen haben muss um der Geschichte folgen zu können.

    Die Geschichte spielt an der Kieler Rechtsmedizin, wo Paul Herzfeld zunächst einen auf den ersten Blick einen eindeutigen Suizid einer älteren Damen bearbeiten soll. Bei der Obduktion treten aber schnell Ungereimtheiten auf und er gerät wegen Kleinigkeiten mit seinen Chef aneinander.

    Als dann weitere Mordopfer auftauchen und die Mordwaffe aus den Aservaten der Rechtsmedizin stammt, beginnt Paul Herzfeld auf eigene Faust zu ermitteln und deckt dabei einen viele Jahre zurückliegenden Mord auf.

    Man merkt dem Roman deutlich an, das er von einem Experten der Rechtsmedizin geschrieben wurde. Er ist in der Darstellung sehr gelungen und detailreich, so dass man sich das Geschehen sehr gut bildlich vorstellen kann. Gut gefallen haben mir auch die kurzen Kapiteln mit den häufigen Szenenwechseln. Dies hat für mich die Spannung erhöht, da man damit auch die anderen "Geschehnisse" live miterleben konnte. Da vor jeden Kapitel der Ort und die Zeit angegeben war, konnte man gut folgen.

    Für mich war es ein spannender und interessanter Einblick in die Rechtsmedinizische Arbeit und freue mich auf weitere Fälle mit Paul Herzfeld.

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  • 5 Sterne

    22 von 29 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Angela H., 19.02.2019

    Als Buch bewertet

    Edda Steen wird in ihrer Wohnung tot aufgefunden. Rechtsmediziner Paul Herzfeld mag nicht wirklich an Selbstmord glauben, wie davon sein Vorgestellter, Professor Schneider, überzeugt ist. Schneider tickt daraufhin aus und verlässt den Raum. Lucia Tattoli aus Italien darf in der Rechtsmedizin zwei Wochen lang zuschauen und ihre Arbeit in Italien mit der in Deutschland vergleichen. Dann geschehen seltsame Dinge: Eine Frau wird mit einer Machete ermordet, die eigentlich in der Asservatenkammer eingelagert sein müsste, die Presse berichtet immer mehr, als sie eigentlich wissen dürfte, unschuldige Personen werden zu Unrecht verdächtigt und Schneider wird als Held gefeiert. Auch Tattoli findet das sehr seltsam. Oberkommissar Tomforde ermittelt, lässt sich erst blenden, bis auch er merkt, dass hier etwas nicht stimmt.
    Mich schockiert, dass dies ein True-Crime-Thriller ist, sich einige dieser Geschichten so abgespielt haben, dass Menschen so fantasievoll und böse sein können. Das Buch habe ich als äusserst spannend empfunden und es innerhalb von 48 Stunden gelesen. Es lässt sich gut lesen und ist verständlich. Schön ist auch, dass der Autor hinten Erklärungen zu diesem Buch abliefert. Ich freue mich auf weitere Bücher mit dem Hauptdarsteller Paul Herzfeld.

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  • 4 Sterne

    3 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Azyria Sun, 18.09.2021

    Als Buch bewertet

    Packender Auftakt einer neuen Thrillerserie

    Worum geht’s?
    Zwei Leichen werden in einem Park entdeckt – grausam hergerichtet und zerstückelt. Neben den Leichen eine Machete, die eigentlich in der Asservatenkammer im rechtsmedizinischen Institut liegen sollte. Wie kommt die Machete dahin? Als dann auch noch der Hausmeister des Instituts mit einer mysteriösen Nachricht zu Paul Herzfeld kommt, glaubt der nicht mehr an den scheinbar bereits gefundenen Täter.

    Meine Meinung:
    Mit „Abgeschlagen“ startet Michael Tsokos in eine Thrillerserie, die sich um den Rechtsmediziner Paul Herzfeld dreht, den wir schon aus seinen anderen Büchern kennen. Wie wir es von Tsokos gewohnt sind, startet auch dieses Buch direkt mit einer großen Portion Spannung, die sich im Verlauf des Geschehens immer mehr aufbaut. Die Story ist einerseits vorhersehbar, andererseits dennoch undurchsichtig und gespickt mit blutigen Details, die definitiv nichts für schwache Nerven sind.

    Hauptprotagonist ist Paul Herzfeld. Er lebt zusammen mit seiner Verlobten Petra und der gemeinsamen Tochter Hannah in Kiel. Dort arbeitet er seit etwas über einem Jahr als Rechtsmediziner. Darüber hinaus hat er ein perfektes kriminalistisches Gespür und denkt über den Sektionssaal hinaus. Er gefällt mir sehr gut. Ist familiär, zielstrebig und gerissen. Dann treffen wir auch den Ermittler Thomforde wieder. Ihn kennen wir ebenfalls aus den anderen Büchern des Autors und auch er ist ein authentischer Charakter und ich hoffe, dass er auch in den weiteren Teilen gemeinsam mit Paul Herzfeld ermittelt. Genauso hoffe ich, dass wir auch die Gastrechtsmedizinerin Tattoli weidersehen werden – militärisch ausgebildet und gewieft hätte ich von ihr gerne noch viel mehr erfahren.

    Der Fall selbst hatte mich von der ersten Seite an. Lediglich die vielen weiteren Sektionen hatten mich etwas verwirrt. Da hatte die Geschichte am Anfang für mich doch einige Längen, die aber schnell verfolgen sind und im Nachhinein hat man dann auch den Sinn des Ganzen erkannt. Das Buch war dann einfach nur packend und Tsokos hat den Fall gekonnt aufgebaut, immer wieder Spannungspeaks eingebaut und der Showdown am Ende hat die Seiten nur so dahinfliegen lassen! Und ganz am Ende gab es dann noch einen Cliffhanger und einen Zeitungsartikel, der uns schon auf das nächste Buch hoffen lässt und ich bin froh, dass ich den nächsten Teil bereits hier habe, da ich unbedingt wissen muss, wie es weitergeht!!!

    Fazit:
    Mit „Abgeschlagen“ gelingt Michael Tsokos ein genialer Serienauftakt in seine neue Thrillerserie um den Rechtsmediziner Paul Herzfeld. Die Charaktere, die wir teilweise bereits aus den anderen Büchern des Autors kennen, sind perfekt gewählt und absolut authentisch. Nach einer kleineren Länge am Beginn des Buches war ich dann sofort drin in der Geschichte. Es war blutig und spannend. Man kam der Lösung immer näher und war sich doch erstmal nicht sicher, bis man endlich mit einem fulminanten Showdown am Schluss erlöst wurde – und dennoch auch noch einen Cliffhanger hatte bei dem ich froh bin, dass ich den nächsten Teil bereits hier habe, weil ich unbedingt weiterlesen muss!!!

    4 Sterne von mir für diesen sehr gelungenen Auftakt zu einer neuen Thrillerserie, die definitiv auf meine Must-Read-Liste kommt!

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  • 5 Sterne

    5 von 8 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Annette G., 14.03.2019

    Als Buch bewertet

    Durch Zufall bei mir im Laden entdeckt. Den Buchtitel finde ich dabei sehr interressant. Meine Neugierde dabei wurde durch das Cover geweckt. Den Inhalt von diesem Buch finde ich dabei sehr interressant und aufschlussreich. Ganz besonders dabei auch die Arbeit in der Gerichtsmedizin. Von der man im allgemeinen her wenig mitbekommt. Wie da eine Person in jeder Einzelheit obduziert wird, ist in meinen Augen dabei eine grosse Feinarbeit, die man erst sehr langsam erlernen muss mit den eigenen feinfuehligen Fingern. Mir jedenfalls hat dieses Buch im Gesamten sehr gefallen und ich kann es daher mit ganzem Herzen auch jedem Interressierten in diesem Bereiche sehr weiterempfehlen. Holt es Euch, es lohnt sich wirklich.

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  • 5 Sterne

    2 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    KiMi, 13.02.2019

    Als eBook bewertet

    Das Buchcover ist sehr passend zum Buch und da ja bereits im Klappentext das Tatwerkzeug genannt wird verrät es auch nichts unnötig.
    Der Schreibstil war für mich etwas gewöhnungsbedürftig aber dann sehr angenehm.
    Am Anfang bin ich etwas schwerer in die Story rein gekommen aber das könnte daran liegen, dass ich das Buch "Abgeschnitten" nicht kenne (was ich aber jetzt schnell ändern werde!).
    Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und beschrieben neben Paul Herzfeld ist mir da besonders positiv Lucia Tattoo aufgefallen.
    Ich bin auch schon sehr auf das nächste Buch gespannt, da es da aus meiner Sicht ja noch einige Geheimnisse gibt, die hoffentlich noch gelöst werden.
    Für alle Thriller und True-Crime Fans ist dieses Buch auf jeden Fall eine sehr zu empfehlen Lektüre!

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  • 5 Sterne

    5 von 9 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Christine K., 06.03.2019

    Als Buch bewertet

    Abgeschlagen von Michael Tsokos
    Ein True-Crime Thriller von Deutschlands bekanntesten Rechtsmediziner
    Rechtsmediziner Paul Herzfeld ist irritiert. Sein Vorgesetzter Prof. Schneider reagiert bei einer Sektion überraschend aggressiv, als Herzfeld in Anwesenheit eines Fernsehteams einen Mord statt Suizid diagnostiziert. Dann wird eine zerstückelte Leiche gefunden, und Schneider legt sich überraschend schnell auf eine Machete als Mordwaffe fest. Kurz darauf wird eben dieses Machete blutverschmiert gefunden. Sofort steht Schneider in den Medien als Held und rechtsmedizinisches Genie da, passend zu dem bevorstehenden Aufstieg als künftiger Institutsleiter der Kieler Rechtsmedizin. Doch dann verrät der Hausmeister Herzfeld, dass er die Machete bereits gesehen hat und auch sonst einige Ungereimtheiten in dem Institut vor sich gehen. Gemeinsam machen sich Herzfeld und seine italienische Gastmedizinerin auf Spurensuche. Doch bevor der Hausmeister sie in eine grausame Entdeckung einweihen kann, wird eine weitere Leiche gefunden. Und die Spuren führen in eine Richtung…
    Ich durfte Michael Tsokos auf einer Lesung kennenlernen. Und wer diesen überaus sympathischen und humorvollen Menschen vor sich stehen sieht, hält es kaum für möglich, dass aus einer solchen internationalen Berühmtheit auf dem Gebiet der Rechtsmedizin und der Literatur solch grausam inszenierte Details niedergeschrieben werden. Ich habe bisher alle Werke von Tsokos gelesen und bin ein großer Fan. Daher dachte ich mir auch nichts dabei, aus purer Erwartungsfreude bereits morgens um sechs Uhr in die Geschichte von Paul Herzfeld einzutauchen. Ich war häufig froh, noch nicht gefrühstückt zu haben. Tsokos ist aufgrund seiner Expertise auf dem Gebiet der geborene Autor für hochspannende Thriller, die in Detailtreue viele bekannte Autoren weit überragt. Ich konnte dieses Buch nicht aus der Hand legen, leider, denn meine Nächte sind seitdem nicht wirklich mehr ruhig.
    Dieser Thriller sollte in keinem Haushalt eines Thrillerfans fehlen. Ich bin enttäuscht, dass ich es in zwei Tagen schon durch hatte. Doch als Warnung sei gesagt: Wer zu schlechtem Schlaf neigt, sollte dieses Buch nicht unmittelbar vor dem Zubettgehen lesen.
    Dieses Buch erhält meine vollste Weiterempfehlung. Ich hoffe, dass der nächste Thriller ganz schnell erscheint.

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  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Bärbel I., 22.12.2019

    Als Buch bewertet

    Sehr spannend und verständlich geschrieben, gut daran sind auch die wahren Hintergründe. Ich lese diese Bücher sehr gerne.Sind auch schon einige verfilmt.Man sollte erst die Bücher lesen und dann den Film anschauen.

    Würde 5 Sterne geben

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  • 3 Sterne

    9 von 17 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    harakiri, 10.04.2019

    Als Buch bewertet

    Bei diesem Buch bin ich sehr zwiegespalten. Anfangs hat es mich doch tatsächlich gelangweilt. Mir fehlte der rote Faden. Irgendwie fand ich, dass es eine Aneinanderreihung an Obduktionen und Fällen war, die gar nicht richtig zusammenhingen. Und der Täter war ja auch sofort klar. Dazu einige Dinge, die es für mich nicht gebraucht hätte und die die Handlung dann auch noch sehr in die Länge zogen: der Sektionsassistent (netter Versuch, Herr Tsokos) oder der Dicke mit dem autoerotischen Spleen. Für sich genommen sicher interessant, aber hier völlig aus dem Zusammenhang gerissen.
    Der Schluss hat mich dann doch noch mit dem Buch versöhnt und ab dem Treffen mit Dr. Schneider habe ich das Buch dann auch nicht mehr aus der Hand legen können. Hier kam endlich Spannung auf und hielt sich bis zum Schluss.
    Das Buch ist der Beginn einer Serie und da ich die detailreichen Schilderungen der Autopsien und der Taten doch gern mochte, lese ich sicher in einen Folgeband auch einmal hinein und hoffe auf eine etwas straffere Ausarbeitung

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  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Günter Z., 10.05.2020

    Verifizierter Kommentar
    Als Buch bewertet

    Bei Weltbild finde ich immer sofort, was ich suche, bzw. was mir Freunde empfehlen, bin begeisterter Leser, leider wird aber auch mein Bücherschrank immer voller, bin aber stolz auf einige "Komplettsammlungen" dank Weltbild..Weiter viele zufriedene Leser auch in Zeiten von Kurznachrichten, immer daran denken: Lesen bildet und vervollkommnet den Sprachschatz weit über "short messenges" hinaus...! Viel Erfolg!

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  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Ralf-Peter W., 11.04.2021

    Verifizierter Kommentar
    Als Buch bewertet

    Fesselnd von der ersten Seite an. Tsokos hat einerseits die fachliche Kompetenz, andererseits versteht er es wieder einmal, dieses Fachwissen spannend zu verpacken. Allerdings möchte man manchmal ob der Brutalität oder der pathologischen Details umblättern.Aber dann liest man gefesselt weiter.

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  • 2 Sterne

    2 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Sandra8811, 09.05.2019

    Als Buch bewertet

    Reale Obduktionsszenen aber fast keine Spannung und sehr konstruiert...

    Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
    Ich kenne bereits Abgeschnitten von Tsokos und Fitzek und war nun gespannt, wie Tsokos alleine schreibt.

    Cover:
    Das Cover finde ich gruselig-gut. Die Erhöhung an der Einschnittstelle der Machete finde ich super. Der schwarze Hintergrund schreit geradezu nach Thriller. So stelle ich mir ein gutes Thriller-Cover vor, einfach und schlicht, aber doch bedrohlich.

    Inhalt:
    Hier trifft man den Rechtsmediziner Paul Herzfeld, der bereits aus „Abgeschnitten“ von Sebastian Fitzek und Michael Tsokos bekannt ist, wieder.
    Während einer Obduktion ist Paul Herzfeld verwirrt, sein Chef Dr. Schneider schludert bei der Ermittlung der Todesursache einer Leiche, während ein Fernsehteam dabei mitfilmt. Als kurz darauf mehrere Leichen, darunter eine zerstückelte Frau im Institut eintrifft, verhärtet sich der Verdacht, dass irgendetwas nicht stimmt. Es wird bekannt, dass die Machete, die die Tatwaffe in einem frühen Fall des Flügelmachers war, aus der Rechtsmedizin entwendet wurde und für den aktuellen Mord wiederverwendet wurde. Warum passieren all die seltsamen Dinge?

    Handlung und Thematik:
    Leider muss ich sagen, dass mich der Thriller bis ca. Seite 270 sehr genervt hat. Ich habe mehrmals überlegt, ob ich das Buch abbrechen soll. Auch wenn die Obduktionen sehr realistisch geschildert wurden (was ich allerdings auch bei einem Rechtsmediziner erwarte), so war der Rest arg konstruiert und absolut nicht mitreißend. Als dann noch auf Seite 257 der Satz „Wir sind hier doch nicht in einem Thriller, das ist mir viel zu konstruiert.“ vorkam, habe ich mich wirklich gefragt, was der Autor damit wollte, wenn er selbst wusste wie es wirkt. Ein paar Seiten später wurde es dann ein wenig spannender und man wusste, warum der Beginn so war wie er war. Dennoch fühle ich mich selbst 2 Tage später (ich habe jetzt extra so lange mit der Rezension gewartet) nicht so, als ob ich ein gutes Buch gelesen hätte. Im Nachhinein betrachtet waren es einfach nur grausame Gegebenheiten, die zwar realistisch beschrieben wurden, aber absolut nicht spannend sind. Ich überlege mir wirklich, ob sich ein weiterer Paul Herzfeld-Thriller (ohne Sebastian Fitzek) für mich lohnt.

    Charaktere:
    Paul Herzfeld kannte ich bereits aus Abgeschnitten. Damals fand ich ihn weder sympathisch noch unsympathisch. Auch in diesem Teil ging es mir ähnlich. Er tat mir zwar leid und ich konnte seine Intentionen verstehen, aber wirklich einen Draht zu ihm aufbauen konnte ich nicht.
    Professor Schneider wirkte bereits am Anfang ziemlich fies und skrupellos. Hier hätte ich mir noch mehr Facetten gewünscht.

    Schreibstil:
    Bei den Obduktionsszenen waren die Beschreibungen sehr bildhaft und man konnte es sich gut vorstellen. Leider war das schon alles an Highlights beim Schreibstil. Schön war auch, dass man immer wusste, wo man war und wie spät es war. Der Spannungsbogen lies sehr zu wünschen übrig und auch die Charaktere waren gefühlt nur Nebenprodukte. Leider scheint Michael Tsokos nicht ganz mein Fall zu sein. Schade, ich hoffe er schreibt mal wieder ein Buch zusammen mit Sebastian Fitzek, das würde mir wohl besser gefallen.

    Persönliche Gesamtbewertung:
    Auch wenn ich lange unentschlossen war, wie ich es bewerte, muss ich sagen: Das Buch war eigentlich nicht mein Fall. Es bestand überwiegend aus real beschriebenen Obduktionsszenen und Morden, hatte aber leider so gut wie keine Spannung und auch von den Charakteren hätte ich mir mehr erwartet.

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  • 1 Sterne

    2 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Miss Norge, 23.04.2020

    Als Buch bewertet

    ✿ Meine Meinung ✿
    Die Fred-Abel-Reihe von Michael Tsokos hat mir gut gefallen, deswegen war ich sehr gespannt, ob er mich auch wieder mit Paul Herzfeld überzeugen konnte. Doch hier ist meiner Meinung nach gar nichts gut gelungen. Welch ein langweiliger Thriller, also sowas hatte ich ja lange nicht in meinen Fingern. Die ersten 10-20 Seiten waren ja noch recht spannend und auch extrem eklig (was nicht heißen soll, das es mir nur darum geht), aber dann wurde die Geschichte so dermaßen langatmig und vorhersehbar, das ich mich wirklich zwingen musste weiterzulesen. Vor allem durch die Erwähnung von älteren Fällen der Rechtsmediziner, die mit dem eigentlichen Geschehen des Buches gar nichts zutun hatten. Zudem wusste bzw. ahnte man schon sehr früh, wer denn der Täter ist und das hat mir nicht gefallen. Ja, das weiß man bei anderen Büchern auch ab und zu, aber hier war es mir auch zu plump und zu offensichtlich. Zwar versucht Tsokos mit einigen anderen Hinweisen und Anschuldigungen zu spielen, aber mich konnte er nicht von der richtigen Fährte abbringen. Am Ende versucht er dann mit dem hin und her springen zwischen verschiedenen Örtlichkeiten und Personen, dem Plot nochmals einen Action-Stempel aufzudrücken, aber mein Gott, das habe ich schon so oft gelesen und es ist nichts neues. Und ja, lieber Herr Tsokos, nach der gefühlten 15374830 Erwähnung habe ich nun auch endlich kapiert, das es einen heftigen Wintersturm gab und das viel Schnee in Schleswig-Holstein gefallen ist. Welch ein Glück das er mir das mehrmals mitteilte, hatte mich schon gefragt, wie wohl das Wetter so im Januar da oben ist.
    ✿ Mein Fazit ✿
    Ein sehr enttäuschender True-Crime-Thriller, der mich überhaupt nicht unterhalten konnte.

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  • 5 Sterne

    28 von 41 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    AmaraSummer, 14.02.2019

    Als eBook bewertet

    Ein unvergleichlicher Pageturner

    Meine Meinung
    Abgeschlagen ist der erste Teil einer Reihe, in deren Mittelpunkt der Rechtsmediziner Paul Herzfeld steht. Herzfeld ist dem ein oder anderen Thriller Fan vielleicht schon aus "Abgeschnitten" bekannt. In diesem Thriller, der von "Sebastian Fitzek" und "Michael Tsokos" gemeinsam geschrieben wurde, stand Herzfeld bereits im Mittelpunkt und kämpfet als Rechtsmediziner gegen das Böse. In Abgeschlagen wird nun die Vorgeschichte von Herzfeld erzählt.

    Die Handlung von Abgeschlagen spielt 10 Jahre vor den Ereignissen in "Abgeschnitten". Paul Herzfeld lebt noch nicht in Berlin, sondern in Kiel und arbeitet dort am Institut für Rechtsmedizin.

    Das Buch lebt von Herzfelds Arbeit als Rechtsmediziner, die in jedem einzelnen Kapitel detailgetreu beschrieben und erklärt wird und dem Leser so einen spannenden Einblick in den Alltag eines Rechtsmediziners gibt. Für mich als Leihe waren die Medizinischen Erklärungen verständlich und so konnte ich der Handlung problemlos folgen.

    Die Geschichte ist in drei Teile untergliedert, wobei zwischen dem ersten und dem zweiten Teil ein Zeitsprung von dreieinhalb Jahren liegt. Das Buch beginnt mit einem äußerst brutalen Verbrechen, dass im späteren Verlauf der Handlung noch eine wichtige Rolle spielt. Der zweite Teil besteht indirekt aus mehreren Handlungssträngen, die zum Ende hin (im dritten Teil) alle zu einem großen Finale zusammenfließen.

    Was bei einem guten Thriller meiner Meinung nach niemals zu kurz kommen darf ist Spannung. Tsokos hat dies meisterhaft umgesetzt, denn zu Beginn des Buches kommt bereits Spannung auf, die sich im weiteren Verlauf der Handlung immer weiter zuspitzt. Am Ende kommt es dann zum großen Finale, indem fast alles aufgeklärt wird, denn da es sich bei diesem Buch um den ersten Teil einer Reihe handelt, endet die Geschichte mit einem Cliffhanger. Dieser gibt dem Leser einen kleinen Ausblick auf den zweiten Band und hat mich mehr als nur neugierig gemacht.

    "Abgeschnitten" zählt zu meinen absoluten Lieblingsbüchern und das liegt unteranderem an dem Protagonisten Paul Herzfeld. Für mich ist er ein Charakter, der dank seiner sympathischen Art unglaublich fesselnd ist und mich so nach nur wenigen Seite in seinen Bann ziehen konnte. Tsokos ist es gelungen eine ganze Reihe von faszinierenden Charakteren zu erschaffen, von denen jeder einzelne auf seine Art besonders ist.

    Jedes Kapitel beginnt mit einem Datum, einer Zeit- und einer Ortsangabe. Dieses kleine Detail erleichtert es dem Leser der Handlung zu folgen. Erzählt wird das Buch aus unterschiedlichen Perspektiven, was mir gut gefallen hat.

    Fazit
    "Abgeschlagen" ist der mehr als nur gelungene Auftakt zu einer neuen True-Crime Reihe, die sehr vielversprechend beginnt und die ich jedem weiterempfehle, der gerne Thriller liest.

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  • 5 Sterne

    17 von 30 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Rebecca K., 11.02.2019

    Als eBook bewertet

    Das Buch “Abgeschlagen" von Michael Tsokos ist die Vorgeschichte des Buches “Abgeschnitten” das ers gemeinsam mit Sebastian Fitzek geschrieben hat.



    In dem Buch geht es um den Kieler Rechtsmediziner Paul Herzfeld. Bereits im Prolog landet man in einer spannungsgeladenen Situation, in der Rechtsmediziner Dr. Paul Herzfeld in einem Schuppen eine Obduktion vornehmen muss und die richtige Todesursache herausfinden muss um seine Verlobte zu retten.

    Einen spannenderen Anfang kann ich mir fast nicht vorstellen.



    Natürlich will man sofort wissen, wie es weiter geht.

    Im ersten Kapitel landet man dann ein paar Jahre früher und lernt den “Flügelmacher” kennen.

    Was hat es mit ihm auf sich? Schließlich wird er sehr schnell überführt und landet im Gefängnis.

    Dann springt die Geschichte wieder ein paar Jahre in der Zeit nach hinten und man landet im hier und jetzt.

    Paul Herzfelds Chef reagiert bei der Obduktion eines angeblichen Selbstmordes komisch und fährt vor laufender Kamera aus der Haut, als Paul Herzfeld einen Suizid bezweifelt und dem genauer auf die Spur gehen will.



    Die Obduktionen sind sehr authentisch und Michael Tsokos, selbst Rechtsmediziner, lässt den Leser an seinem Fachwissen teilhaben, ohne ihn mit Fachausdrücken zu langweilen.

    Erschreckend ist, dass in dem Buch immer wieder tatsächliche Fälle aufgegriffen werden, die Michael Tsokos in seiner Laufbahn entweder selbst begegnet sind, oder die zumindest so in anderen Orten passiert sind.

    Die Kapitel sind kurzgehalten und durch die Angaben von Uhrzeit und Ort als Überschrift der Kapitel findet man sich immer zurecht und weiß genau, wo man sich gerade befindet, auch wenn Michael Tsokos bei parallel laufenden Ereignissen von Ort zu Ort und von einer Figur zur anderen springt.



    Schon im Prolog war ich von dem Buch gefesselt.

    Ich habe bisher noch kein Buch von Michael Tsokos gelesen, so dass ich sehr unvoreingenommen an dieses Buch herangegangen bin.



    Ich konnte es kaum aus den Händen lesen und wenn es gegangen wäre, hätte ich es in einem Zug durchgelesen.



    Dieses Buch erhält von mir 5 Sterne und ich empfehle es jedem Fan von Thrillern auf jeden Fall weiter.

    Ich freue mich schon auf die weiteren Bücher über den Rechtsmediziner Paul Herzfeld und werde garantiert öfters zu den Büchern von Michael Tsokos greifen.

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  • 5 Sterne

    8 von 14 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Anett H., 12.02.2019

    Als eBook bewertet

    „Abgeschlagen“ von Michael Tsokos hat 454 Seiten auf meinem Lesegerät, die in 3 Teile mit 108 Kapiteln eingeteilt sind. Die einzelnen Kapitel sind mit Datum und Ort der Handlung überschrieben, sodass man immer voll im Geschehen ist.
    Es ist die Vorgeschichte zu „Abgeschnitten“, als Paul Herzfeld noch Assistenzarzt am Institut für Rechtsmedizin in Kiel ist.

    In dem Buch wird über mehrere Todesfälle berichtet, auf die nicht allzu intensiv eingegangen wird, bei denen man aber im Laufe der Geschichte die Aufklärung erfährt. Also erst einmal die ganz alltägliche Arbeit am Rechtsmedizinischen Institut.
    Als eine ermordete Frau gefunden und untersucht wird, hat Prof. Dr. Schneider sofort ein Mordwerkzeug parat, was die anderen Anwesenden doch sehr überrascht. Er will den Fall schnell abschließen und findet auch einen Schuldigen.
    Herzfeld stößt auf Ungereimtheiten und beginnt eigene Ermittlungen anzustellen, findet dabei einige interessante Dinge heraus, die auch die Vergangenheit betreffen. Dadurch kommt er dem Täter sehr nahe und begibt sich selbst und seine Familie in große Gefahr.

    Die Charaktere sind sehr unterschiedlich. Schneider ist mir sehr unsympathisch. Er ist ein aufgeblasener, egoistischer Narzisst, der sich am liebsten vor Fernsehkameras und in der Presse sieht. Dagegen ist Paul ein eher ausgeglichener, unkomplizierter und sehr sympathischer Mensch, der lieber im Hintergrund agiert. Manchmal kommt er mir etwas naiv vor in seinen Handlungsweisen. Aber fachlich ist er sehr kompetent.

    Die Arbeit der Rechtsmedizin ist zwar recht detailliert, aber sehr sachlich und interessant dargestellt. Dabei wird auf übermäßige Fachbegriffe verzichtet, es ist alles gut zu verstehen und bildhaft vorstellbar.

    Das Buch ist aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, was es noch spannender macht. Der Schreibstil ist sehr gut und flüssig lesbar.
    Insgesamt ist es eine wahnsinnig spannende Geschichte und ich habe das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen.

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  • 5 Sterne

    5 von 8 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Marianne B., 08.03.2019

    Als eBook bewertet

    Inhalt: Der Thriller Abgeschlagen ist die Vorgeschichte des Romans Abgeschnitten, den Michael Tsokos mit Sebastian Fitzek schrieb.
    Es geht um den Gerichtsmediziner Paul Herzfeld. Dieser wundert sich sehr, dass Prof. Schneider völlig ausrastet als eine alte Frau obuziert wird, die angeblich Selbstmord begangen hat. Es treten viele Ungereimtheiten zu einem anderen Fall auf. Diesem geht Dr. Herzfeld auf den Grund und bringt sich und Andere in große Gefahr.

    Dieses Buch zu lesen, war einfach Spannung pur. Obwohl die Art zu schreiben von Michael Tsokos eher unaufgeregt ist, versteht er es doch Spannungsbögen einzubauen, die die Nerven fast zum zerreißen bringen.
    Manchmal habe ich mich ein klein wenig gewundert, wie naiv Dr. Herzfeld an die Dinge ran geht, doch das Buch ist ein Pageturner allererster Güteklasse. Sehr schnell ahnt man, wer der Täter ist und trotzdem bleibt es bis zum Schluß höchstgradig spannend.

    Fazit: Ein True-Crime-Thriller der unter die Haut geht und den man nicht so schnell vergisst. Absolut lesenswert!

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  • 4 Sterne

    2 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Ute H., 11.05.2019

    Als Buch bewertet

    Nach der spannenden Fred Abel Trilogie, beginnt mit 'Abgeschlagen' eine neue Reihe des Autoren Michael Tsokos, Professor für Rechtsmedizin an der Charite in Berlin. Die Reihe um den sympathischen Rechtsmediziner Paul Herzfeld spielt in Kiel und wenn man diesen bei der Arbeit beobachtet, merkt man, das ein Fachmann den Thriller geschrieben hat.
    In Kiel werden zwei Leichen gefunden. Bei der Frau wurden die Arme abgeschlagen und der tote Mann hält einen Arm umschlungen, als ob er damit kuscheln wollte. Bei näherer Untersuchung stellt die Polizei fest, dass es sich bei dem Toten, um einen bekannten Gewaltverbrecher handelt, der sich erst seit kurzem wieder in Freiheit befunden hatte. Hat er die Tote so entstellt? Und womit? Was könnte die Tatwaffe gewesen sein? Herzfelds Chef, Professor Schneider, legt sich sehr schnell fest: es handelt sich um eine Machete. Und tatsächlich wird einen Tag später eine, in der Nähe des Fundortes der Leichen, aufgefunden. Ernst Hansen der Hausmeister des Instituts weiß gleich, woher diese Machete stammt. Aus der Aservatenkammer. Und da er auch die Tote kannte, gerät er in den engeren Kreis der Verdächtigen. Doch auch er wird ermordet. Was ist nur los im verschneiten Kiel?
    Das Buch ist gut aufgegliedert in kleinen Abschnitten mit genauen Angaben von Ort und Zeit in den Überschriften der einzelnen Kapiteln. Der Schreibstil ist sehr flüssig und gut zu lesen. Allerdings nimmt die Handlung erst im letzten Drittel an Fahrt auf. Es gibt einige Nebenschauplätze, die im wahren Leben wahrscheinlich auch parallel zu anderen Handlungen stattgefunden haben, hier aber manchmal irritierend wirkten in ihrer Ausführlichkeit.
    Auch wenn ich nur 4* vergebe, freue ich mich schon auf den zweiten Band dieser Trilogie.

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  • 5 Sterne

    6 von 10 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Elisabeth S., 28.02.2019

    Als eBook bewertet

    Spannung pur

    Inhalt:

    Rechtsmediziner Paul Herzfeld ist irritiert, als sich sein Vorgesetzter, Prof. Schneider, bei der Obduktion einer zerstückelten Frauenleiche überraschend schnell auf eine Machete als Tatwaffe festlegt. Auch der Sektionsassistent wirkt ungewöhnlich nervös und fahrig. Und tatsächlich taucht kurz darauf das blutverschmierte Mordwerkzeug in einer Kieler Parkanlage auf: eine kunstvoll verzierte Machete. Von den Medien wird Schneider sofort als rechtsmedizinisches Genie gefeiert, sein Aufstieg zum Direktor der Kieler Rechtsmedizin scheint reine Formsache. Doch dann gesteht der Hausmeister des Instituts Herzfeld, dass er die Machete schon einmal gesehen hat und dass die tote Frau für ihn keine Unbekannte ist …
    »Abgeschlagen« basiert auf echten Fällen, authentischen Ermittlungen und der jahrelangen Erfahrung des bekanntesten deutschen Rechtsmediziners.

    Meinung:

    Das Cover ist sehr passend zum Titel gewählt, man sieht eine riesige Machete vor schwarzen Hintergrund, die den Titel "Abgeschlagen" quasi entzwei schlägt.
    Schon der Prolog ist unwahrscheinlich spannend, denn Paul Herzfeld wird bedroht, er muss unter widrigen Umständen und unter Zeitdruck die Todesursache einer Leiche korrekt feststellen, da seine Verlobte bedroht wird. Der Schreibstil ist flüssig und anschaulich, ich habe das Gefühl, direkt dabei zu sein. Man merkt bei der Beschreibung der Tätigkeit von Paul Herzfeld, dass Michael Tsokos vom Fach ist. Die Kapitel sind kurz und mit Datum, Zeitpunkt sowie Ort versehen, das gefällt mir, da man immer genau weiß, wann und wo man im Geschehen ist. Der Spannungsaufbau beginnt bereits auf der ersten Seite und wird allmählich erhöht, bis die Story so rasant und dramatisch an Fahrt bis zum Showdown aufnimmt, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte! Die Protagonisten sind authentisch und real gezeichnet, und ich hoffe, von dem einen oder anderen in weiteren Teilen noch etwas lesen zu dürfen.

    Fazit:

    Diesen True-Crime-Thriller kann ich allen Thriller-Fans empfehlen. Allerdings sollte man keine Probleme mit der bildhaften und drastischen Beschreibung von Auffinde-Situationen von Todesopfern und Obduktionen zu haben.

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  • 5 Sterne

    3 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Lauralie, 24.02.2019

    aktualisiert am 24.02.2019

    Als Buch bewertet

    Mehr davon!

    "Abgeschlagen" stellt den ersten Teil der Vorgeschichte des von Tsokos und Fitzek gemeinsam verfassten Thrillers "Abgeschnitten" dar. Es geht wieder um den Rechtsmediziner Paul Herzfeld. Dieser gerät durch seinen Charakterzug Dinge zu hinterfragen anstatt sie einfach als gegeben hinzunehmen in einen Strudel, der ihn immer tiefer in die kriminellen Machenschaften seines Kollegen Volker Schneider hineinzieht. Letztendlich ist er von der Position des Beobachters/ Ermittlers selbst Opfer des wahnsinnigen Geistes geworden. Der Thriller spielt in Kiel und Umgebung.
    Das Cover erinnert bereits sehr deutlich an seinen Vorgänger. Es ist ansprechend und lässt bereits einen wichtigen Gegenstand des Buches sichtbar werden, was die Spannung auf das Buch bereits etwas steigert.
    Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich gut lesen. Es ist eine angenehme Mischung zwischen Fachbegriffen, die in ein solches Buch unweigerlich hinein gehören, und Alltagssprache. Die teilweise detailreiche Umschreibung der Obduktionen sowie den Situationen des Auffindens der Leichen gibt dem Thriller seinen unvergleichlichen Schliff. Es ist eine fantastische Mischung aus Medizin, Psychologie und Krimi.
    Man taucht ab in die unergründlichen Tiefen der menschlichen Psychologie und wird mehrfach überrascht von den Wendungen der Erzählung. Der Spannungsbogen flaut nie ganz ab. Es finden sich lediglich ein paar Kapitel, in denen der Leser die Möglichkeit bekommt kurz aufzuatmen. Ansonsten zieht sich die Spannung von der ersten Seite an bis zum Ende hin durchweg. Somit kann man das Buch kaum aus der Hand legen.
    Grundlegend kann ich Buch nur weiter empfehlen! Es hat meine Erwartungen vollends erfüllt und sogar übertroffen. Für Fans von Tsokos bzw. Fitzek ist dieses Buch ein Muss.

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  • 5 Sterne

    2 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Chattys Bücherblog, 06.05.2019

    Als Buch bewertet

    Obwohl es noch nicht ganz so klar ist, um was es geht, startet der PROLOG schon ziemlich rasant. Man spürt förmlich in jeder Zeile den Druck, unter dem Herzfeld steht. Wird er das Geheimnis noch rechtzeitig lüften? Und dann.... nein, mehr verrate ich hierzu nicht.

    Was nun im PLOT auf den Leser einprasselt, ist an Abscheulichkeiten und schonungsloser Grausamkeit kaum zu überbieten. Aber - das ist eben Tsokos. Man sollte schon wissen, auf was man sich bei diesem Autor und dem Ideengeber einlässt.

    Zu dem PROTAGONISTEN Paul Herzfeld gibt es eigentlich gar nicht so viel zu sagen, ohne wiederum vieles preiszugeben. Er ist 36 Jahre und arbeitet als Assistenzarzt am Institut für Rechtsmedizin in Kiel. Herzfeld zeigt sich sehr interessiert, sehr zum Leidwesen seines Vorgesetzten. Aber nun möchte ich auch hier nicht mehr verraten.

    📚 Fazit 📚

    Der in Kiel geborene Professor für Rechtsmedizin an der Charité in Berlin, Michael Tsokos, leitet seit 2014, die erste Berliner Gewaltschutzambulanz und hat durch seine dortige Tätigkeit jede Menge Stoff, um spannende True-Crime-Stories zu schreiben. Oh ja, und spannend sind sie auch jeden Fall. Aber auch nichts für schwache Gemüter, denn hier wird schonungslos berichtet, obduziert und recherchiert. Ich fühlte mich an manchen Stellen sogar als Teammitglied, so nah und eindrücklich hatte der Autor die Tätigkeiten und Handlungen beschrieben.

    Und wer am Ende dachte, puh, nun ist Gottseidank alles vorbei, der findet den Schlußsatz: "Nein", antwortete er. "Ich befürchte, es fängt gerade erst an..."

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