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Müde Augen?

Wirkungsvolle Tipps gegen gereizte Augen I Mit Augentraining

Sie brennen, jucken, tränen: müde Augen kennen alle, die (zu) lange am Bildschirm gearbeitet haben. Augenyoga und erprobte Hausmittel können Abhilfe und Linderung verschaffen

Was hilft gegen müde Augen? Holen Sie sich hier Tipps und 4 x Augentraining zur Soforthilfe

Kennen Sie das? Am Ende eines langen Arbeitstages am Bildschirm machen Ihre Augen auf sich aufmerksam. Sie jucken oder tränen – und manchmal ist sogar der Blick verschwommen. Aber keine Panik: Wir geben Ihnen Tipps und gezielte Übungen für das Augentraining an die Hand. Mit nur ein paar Minuten täglich sorgen Sie mit "Augenyoga" wieder für einen wachen Blick.

Tatort Bildschirm: gereizte Augen durch lange Bildschirmarbeit

Wenn die Augen jucken oder tränen, ist klar: Sie sind überanstrengt. Die stundenlange Bildschirmarbeit ist zu viel für unser empfindliches Sehorgan. Weitere Symptome für müde Augen können Migräne, ein steifer Nacken oder Schwindelanfälle sowie schnellere Ermüdung sein. Spätestens jetzt sollten Sie handeln, um Ihre Augen zu schonen und das gesamte Wohlbefinden zu verbessern.

Gewusst wo und wie: Augenyoga und eine kleine Massage an bestimmten (Gesichts-)Punkten machen müde Augen wieder munter - Augenübungen und Hausmittel gegen gereizte Augen finden Sie weiter unten im Beitrag

Was sind die Ursachen für müde Augen?

Damit die Augen optimal funktionieren, brauchen sie optimale Bedingungen. Dazu gehören regelmäßige Abwechslung und Entspannung. Beides fehlt bei der Bildschirmarbeit: Die Augenmuskeln werden zu sehr und zu einseitig belastet.
Hinzu kommt: Wenn wir konzentriert auf den Bildschirm blicken, blinzeln wir seltener – durchschnittlich etwa viermal pro Minute statt zehnmal. Die Folge: Tränenflüssigkeit verdunstet und das Auge wird trockener. Neben der schnelleren Ermüdung können verschwommenes Sehen bis hin zu Entzündungen die Folge sein.

Augen schonen(d): die richtige Arbeitsplatzumgebung für die Augen

Ihre Augen haben schon mit der Bildschirmarbeit genug zu tun – „stressen“ Sie sie nicht noch mehr. Wichtig für Ihren Arbeitsplatz – ganz besonders im Homeoffice – ist:

  1. Sorgen Sie für ausreichend Beleuchtung – am besten mit Tageslicht und einer hellen Schreibtischlampe.
  2. Vermeiden Sie Reflexionen auf dem Bildschirm, die durch falschen Lichteinfall entstehen.
  3. Stellen Sie eine Schriftgröße ein, bei der Sie entspannt arbeiten können.
  4. Stellen Sie den Bildschirm etwa 50 bis 70 Zentimeter entfernt auf. Ihre Blickrichtung sollte leicht nach unten geneigt sein. Eine kontrastreiche Anzeige ist besser für die Augen.
  5. Experimentieren Sie zudem mit der Seitenfarbe von Dokumenten. Hellblau soll gleichzeitig für entspanntere Augen und konzentrierteres Arbeiten sorgen.

Augentraining im Homeoffice - kurz, aber entspannend

Was können Sie noch tun? Gezieltes Augentraining, manchmal Augenyoga genannt, hilft den Augen zu entspannen und dadurch leistungsfähiger zu bleiben. Fünf bis zehn Minuten täglich, in kurzen Pausen, genügen meist schon.

  • Eine einfache Augenübung ist die nach der 60-60-Regel: Machen Sie alle 60 Minuten für 60 Sekunden eine Bildschirmpause.
  • Stehen Sie auf, gehen Sie ein paar Schritte und lassen Sie Ihren Blick dabei locker zwischen näheren und weiter entfernten Objekten schweifen.
  • Denken Sie während der Arbeit am Bildschirm außerdem daran, oft genug zu blinzeln. Das sorgt für mehr Tränenflüssigkeit – wichtig für gesunde und wache Augen. Auch herzhaftes Gähnen hilft – keine falsche Scheu!

Unser Tipp: Damit Sie an Ihre Augenübungen denken, stellen Sie sich einen Timer oder kleben eine Post-it-Note an den Bildschirm.

4 weitere Anleitungen für gezieltes Augentraining finden Sie weiter unten im Beitrag.

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Ausreichend Schlaf begünstigt die Entspannung der Augen. Auch Augentropfen können helfen

Von Fokussieren bis Palmieren: Augentraining für entspanntes Sehen

Augentraining 1: Fokussieren mit der Uhr

Schließen Sie die Augen und atmen Sie tief durch. Stellen Sie sich eine Uhr vor. Öffnen Sie die Augen, blicken Sie auf die Zwölf des Ziffernblatts und folgen Sie den Ziffern langsam im Uhrzeigersinn. Bei der Zwölf wieder angekommen, geht es eine Runde gegen den Uhrzeigersinn. Schließen Sie die Augen kurz und entspannen Sie sie. Zurück zum Ziffernblatt lassen Sie den Blick zwischen den gegenüberliegenden Ziffern streifen – also von der Zwölf auf die Sechs und zurück zur Zwölf, dann auf die Eins und Sieben und zurück zur Eins und so weiter.

Augentraining 2: Oben, unten, rechts, links

Schauen Sie achtmal abwechselnd und so schnell wie möglich nach oben und nach unten, ohne den Kopf zu bewegen. Danach achtmal nach rechts und links. Kurz die Augen schließen und entspannen. Darauf folgt eine zweite Runde in die jeweils entgegengesetzte Richtung.

Augentraining 3: Entspannung in die Dunkelheit hinein

Das sogenannte "Palmieren" sorgt sofort für Entspannng der Augen. Reiben Sie Ihre Hände aneinander, bis sie warm sind. Schließen Sie die Augen und legen Sie die Hände darauf, und zwar so, dass möglichst kein Tageslicht mehr durchkommt. Entspannen Sie in die Dunkelheit hinein – denken Sie zusätzlich an die Farbe Schwarz.

Augentraining 4: Akupressur und Massage

Drücken und reiben Sie mit Daumen und Zeigefinger die Stellen seitlich am Nasenflügel, wo normalerweise die Brille sitzt. Pressen und reiben Sie anschließend die Wangenknochen unter den Augen.
Entspannend für das ganze Gesicht wirkt die Massage jeweils einer Gesichtshälfte mit zwei bis drei Fingern: Beginnen Sie zwischen den Augenbrauen und streifen Sie mit leichtem Druck hoch zur Stirn und seitlich hinunter bis zum unteren Ohransatz. Von da an wieder in die Mitte des Gesichts und hinauf zwischen die Augenbrauen. Wiederholen Sie die Gesichtsmassage einige Male für beide Seiten.

Unser Tipp: Öffnen Sie den Mund leicht und massieren Sie mit einem Finger die Kuhlen, die sich neben den Ohren am Kiefer auftun. Das regt die Produktion der Tränenflüssigkeit an.


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Ein uralter Trick, aber wirkungsvoll gegen müde Augen und Augenschatten: einfach auf jedes Auge eine Gurkenscheibe legen und 15 Minuten entspannen. Auch (kalte) Teebeutel eignen sich

Hausmittel und Tipps gegen müde Augen

Tun Sie Ihren Augen nach dem Arbeitstag mit einfachen Hausmitteln zusätzlich etwas Gutes. Gurkenscheiben auf den Augen sorgen im Nu für neue Frische und Feuchtigkeit. Einen ähnlichen und zudem abschwellenden Effekt haben die abgekühlten Beutel von Kamillentee oder schwarzem Tee. Entspannen Sie dabei etwa zehn Minuten lang. Außerdem können Sie müde Augen mit folgenden Dingen unterstützen:

  • Trinken Sie täglich mindestens zwei Liter Wasser oder Tee.
  • Sorgen Sie für ausreichend Schlaf.
  • Verzichten Sie auf das Rauchen und trinken Sie nur wenig Alkohol.
  • Gehen Sie zur Augenvorsorgeuntersuchung, die Arbeitgeber für alle Beschäftigten anbieten müssen, die regelmäßig am Bildschirm arbeiten.

Unser Tipp: Auch Augentrost-Tropfen aus der Apotheke oder der Drogerie können bei müden Augen helfen.

Müde Augen? Fehlanzeige!

Es ist nie zu früh, etwas für Ihre Augen zu tun. Probieren Sie die Tipps aus und schauen Sie, was für Sie passt. Vor allem: Gönnen Sie Ihren überanstrengten Bildschirmaugen mehr Entspannung. Denn wenn es Ihren Augen gut geht, wirkt sich das auch auf den ganzen Körper und Ihr psychisches Wohlbefinden positiv aus.

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