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Unsere Gewinner-Kommentare im März

1. Preis:

Christine L., Rezension zu "Die Akte Rosenrot"

Meinung:

Das Cover besticht schon durch sein tolles Titelbild. Es zeigt eine Rose, die auf gesplittertem Glas liegt. Der Titel „Die Akte Rosenrot“ ist in Rot geschrieben und der Autorenname in Weiß. Daher wirkt das Cover nicht überladen und doch schaut man es gerne an. Es lockt den Leser und der Klappentext reizt den Leser zusätzlich, das Buch endlich anzufangen.

Der Schreibstil der Autorin ist angenehm zu lesen und man ist sofort in der Handlung. Die Autorin schreibt atemraubend spannend und baut einen Komplex an Handlungsstricke auf, ohne den roten Faden zu verlieren. Sie verwebt ihre Details und die Geschehnisse so perfekt miteinander, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann und will. Der Leser will unbedingt wissen, was das alles bedeutet und ob die schreckliche Erkenntnis, dass das alles auch real sein könnte, stimmen würde. Und genau damit hat die Autorin es geschafft, dass einem die Brisanz des hier zugrunde liegendem Thema erst beim Lesen so bewusst wird. Das macht den Reiz des Buches aus.

Astrid Korten erschafft Protagonisten, die hervorragend ausgearbeitet und beschrieben werden und die nicht nur die Sympathien des Lesers erhalten. Was ich als Leser nicht schlecht finde, denn ich mag es, wenn Protagonisten und auch andere Charaktere eine Tiefe besitzen und dadurch auch die negativen Seiten ihres Ich´s zeigen dürfen. Die Handlungen einiger Protagonisten empfand ich ab und an nicht ganz passend zu ihrer Figur, aber trotzdem passte es so in die Geschichte und macht die Handlung zu dem was sie ist. Tiefgründig, brisant und extrem spannend.

Ibsen Bach ist ein Protagonist, mit dem ich es schwer hatte. Er war mir nicht sympathisch, aber auch nicht gänzlich unsympathisch. Ibsen, ist der „Dr. House“ der Profiler – und das nicht nur aufgrund seiner körperlichen Probleme, sondern auch wegen seiner Art mit Menschen und Erlebnissen umzugehen. Sein Unfall und seine Amnesie lassen ihn manchmal etwas misstrauisch werden. Aber genau diese Persönlichkeit braucht die Polizei in Deutschland und in Russland um die Morde zu enträtseln und den Täter zu fassen. Ibsen ist der Dreh- und Angelpunkt dieser Handlung, die wahre Begebenheiten und Hypothesen zu einem Geschehnis zusammenbringt. Die anderen Protagonisten rund um Andreas Neumann und Leonela Sorokin waren so perfekt für die Handlung und auch für Ibsen Bach, dass es einfach nur unglaublich spannend war, sie und ihre Ermittlungen zu verfolgen.

Andreas Neumann, der Freund aus dem alten Leben von Ibsen Bach zeigt auf, wie der alte Ibsen gewesen war und schafft daher immer den Bezug zu der Vergangenheit – nur ist das auch immer gut, diese zu kennen?

Leo und Pola, die beiden Russinnen waren mein Highlight in dem Buch. Sie leben in Russland und finden durch die Taten zueinander und recherchieren gemeinsam. Sie stoßen in ein Wespennest, denn die Wahrheit zeigt die wahren Menschen. Ihre Logik und ihre Art mit dem Ganzen umzugehen, fand ich einfach nur toll. So müssen Nebenprotagonisten sein – fesselnd und beeindruckend.

Mich hat ein Satz, den Leo von ihrem Vater immer gehört hat, besonders geprägt für dieses Buch und es beschriebt einfach sehr gut die „Akte Rosenrot“:

„Äußere deine Meinung laut und stark, Leonela, fliehe vor den Heuchlern und ignoriere, was die Leute sagen.“ (Seite 33, Die Akte Rosenrot, Astrid Korten).

Das fasst das Buch zusammen, schaue hinter die Fassade, denn nichts ist wie es sein sollte und stehe zu dir selbst!

Fazit:

Ein Thriller, der einem in Atem hält und nicht loslässt, auch wenn man das Buch beendet hat. Spannend, actionreich und nachdenklich machend. Denn die Realität schrieb immer noch die grausamsten Taten.

In der neuen Welt, nach dem Wandel, gibt es nicht nur neue Regeln und Gesetze, es herrscht auch eine ganz neue emotionale Kälte. So kann sich der junge Joseph Kavanagh nach einigen Wochen ein Zuhause nicht mehr vorstellen. Familiäre Beziehungen haben keinen Wert mehr. Zwischen Eltern und Kindern herrschen Unverständnis, Schuldgefühle und Anklagen. Sie stammen nicht mehr aus derselben Welt, teilen nicht mehr dieselben Erfahrungen. Das schafft eine unüberwindliche Distanz. Der Wandel ist radikal. Joseph Kavanagh erklärt es so: „Keiner von uns kann mit seinen Eltern reden. Und mit „uns“ meine ich meine eigene Generation, diejenigen, die nach dem Wandel geboren wurden. ... Es lag nicht an uns, es war deren Schuld. Die Schuld von Massen. Die Schuld von Generationen. Die Alten haben das Gefühl, die Welt unwiederbringlich vor die Wand gefahren und es dann zugelassen zu haben, dass wir in sie hineingeboren wurden. Und was soll ich sagen? Genauso ist es.“ (John Lanchester, Die Mauer, S. 72, Klett Cotta)

Der Autor hat seinen Roman in zwei Teile aufgeteilt. Die erste Hälte des Buches erscheint manchmal etwas zäh, es geschieht nicht viel, es geht immer wieder um den Dienst auf der Mauer. Er entpuppt sich bald aber als wichtige Vorbereitung auf die zweite Hälfte. Die Anderen, das ist der Titel des zweiten Teils - und hier überstürzen sich die Ereignisse und fesseln den Leser bis zum Finale.

John Lanchaster zeigt uns in seinem Roman eine dystopische Welt, die beklemmend vorstellbar ist. Er erzählt eine Geschichte, die uns alle angeht. Keiner von uns kann sagen, er/sie habe nichts gewusst. Ausbeutung der Rohstoffe, Vermüllung der Meere, Klimaveränderung, Flüchtlinge, geschlossene Grenzen und … und … und... Für einen Briten, wie John Lanchester, dürften auch der Brexit und seine Folgen dazu gehören.

Eine Geschichte, die erzählt werden muss, immer und immer wieder. Und so endet das Buch mit dem Satz, mit dem es beginnt: “Es ist kalt auf der Mauer“.

John Lancaster, wurde 1962 in Hamburg geboren und wuchs im fernen Osten auf. Nach seinem Studium in Oxford arbeitete er als Redakteur und für mehrere Zeitschriften. Er wurde für seine Werke mehrfach ausgezeichnet. Sie liegen auch in deutscher Übersetzung vor.

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2.-4. Preis:

Endlose Seiten, Rezension zu "Monsters of Verity - Dieses wilde, wilde Land"

‚Monsters of Verity - Dieses wilde, wilde Lied‘ ist der erste Band aus der neuen Urban Fantasy-Reihe von Autorin Victoria Schwab. Im Vordergrund stehen Kate und August, die Seite an Seite mit unterschiedlichen Monstern in der düsteren Stadt Verity City leben. Aus meiner Sicht spiegelt das Cover die unheimliche Atmosphäre wider und passt daher perfekt zum Inhalt.

Kate Harker ist kein gewöhnliches Mädchen. Sie ist taffer als der eine oder andere Junge, da ihre rebellische Ader sehr stark ausgeprägt ist. Kate tut immer nur das, was sie will und lässt sich von niemanden und nichts aufhalten. Dass die Protagonistin in den letzten fünf Jahren sechs Schulen gewechselt hat, beweist noch einmal, wie starrköpfig und eigensinnig sie sein kann. Da Kate vor einigen Jahren ihre Mutter verloren hat, ist ihr die Anerkennung ihres Vaters umso wichtiger. Aus diesem Grund macht Kate sogar Sachen, die sie eigentlich nicht gerne macht. Ich mochte Kate, weil sie eine der stärksten Protagonistinnen ist, die mir bisher begegnet sind. Kate weiß nicht nur, was sie will, sondern auch wie sie es sich holt.

August Flynn ist ebenfalls kein gewöhnlicher Junge. Er hütet ein gefährliches Geheimnis, das nicht nur ihm, sondern der ganzen Stadt zum Verhängnis werden kann. Augusts Familie ist daher sehr bemüht, ihn zu hüten und keinem Risiko auszusetzen, was dazu führt, dass August sich isoliert fühlt. Das Einzige, was August den Tag retten und ihm helfen kann, ist die Musik. Augusts Geige ist seit längerem sein treuer Begleiter und ist viel mehr als nur ein Musikinstrument. Besonders interessant fand ich Augusts inneren Kampf. Seine Bemühungen „normal“ zu sein, waren sehr fesselnd.

Sehr gut gefallen hat mir Schwabs Darstellung von Gut und Böse. Die Autorin zeigt, dass niemand nur gut oder nur böse/schlecht ist, was aus meiner Sicht eine ziemlich naive Vorstellung wäre. Jede Figur trägt sowohl Licht und Schatten in sich. Der Unterschied besteht lediglich darin, wer welcher Seite mehr nachgibt. Der mitreißende Schreibstil versetze mich bereits nach wenigen Sätzen in die grausame Welt von V-City und lässt mich immer noch nicht los. Erfrischend fand ich den Aufbau des Romans und die Idee, dass Monster aus Menschen entstehen.

Fazit

‚Monsters of Verity - Dieses wilde, wilde Lied‘ hat mich zum Nachdenken gebracht. Die verschiedenen Monster offenbaren auf erschreckende Weise die dunklen Seiten der menschlichen Natur, sodass mir beim Lesen ein kalter Schauer über den Rücken lief. Ich freue mich auf die Fortsetzung und darauf, erneut in die Welt von ‚Monsters of Verity‘ einzutauchen.

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Elena G., Rezension zu "Ein Tropfen vom Glück"

Das Buch „Ein Tropfen vom Glück“ war einfach grandios, ich habe gelacht, ich habe geweint und am Ende war ich auch ein bisschen glücklich.

Vier wirklich sympathische Protagonisten trinken nach einem Einbruch einen alten Wein und am nächsten Morgen wachen sie in Paris im Jahr 1954 auf, das Jahr des Weines. Jeder sucht auf seine Weise nach seinem Glück. Doch können die vier am Ende in ihre Zeit zurückkehren?

Nach der Lektüre dieser wunderbaren Geschichte, deren Bucover übrigens wunderschön ist, zählt Antoine Laurain zu meinen liebsten Autoren, der es wie kein anderer versteht Interesse für die Geschichte zu wecken und den Leser mit seinen Weisheiten in Richtung Glück zu lenken.

Außerdem könnte ich auch eine Ode an den Schreibstill singen. Monsieur Laurain versteht es so geschickt wie kein Anderer die Person zu wechseln aus dessen Perspektive erzählt wird und diese Erzählsichten miteinander zu verweben.

Mein Fazit ist, dass jeder dieses Buch lesen sollte. Es steckt so voller Magie, voller Liebe, Spannung und voller Tropfen vom Glück!

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Sabrina G., Rezension zu "Herz über Bord - rudere nie zurück"

Meine Meinung

Es gibt kurzweilige Bücher, die einen gemächlich durch die Story tragen, die ganz nett sind, die man aber nach ein paar Tagen auch schon wieder vergessen hat. Und dann gibt es Bücher, die einen mit ihrer emotionalen Geschichte fesseln, einen mitten ins Herz treffen und im Gedächtnis bleiben. Genau so ein fesselndes und nachhaltig berührendes Buch ist „Herz über Bord – rudere nie zurück“ für mich.

Ich konnte es fast nicht aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen musste, wie die Handlung weitergeht. Wollte gleichzeitig aber auch nicht, dass es endet, weil es mir so unfassbar gut gefallen hat.

Der Schreibstil ist wunderbar gefühlvoll und bildlich. Daher hatte ich stets einen farbenfrohen Film vor Augen, so als ob ich mit Hanna die Geschichte erlebte. Hanna ist aus der Ich-Perspektive geschrieben, während Simon auktorial erzählt wird. Diese Abwechslung hat mir sehr gut gefallen, wobei der Großteil aus Hannas Perspektive erzählt wird.

Hanna finde ich ganz zauberhaft und sehr sympathisch. Schon im Prolog wusste ich „diese Figur mag ich“, denn ihre Erzählweise hat mir sofort zugesagt. Ich finde, sie entwickelt sich zu einer sehr starken Frau, die ihrem Herzen folgt. Ich empfinde sie wie eine sanfte Löwin. Sie kämpft für das, was sie liebt, drängt sich aber nicht in den Vordergrund und weiß, wann sie sich zurückziehen muss.Sie hat ein wunderbares Gespür für Menschen und ist sehr selbstreflektiert. Hanna ist einer dieser Charaktere, den man lieben lernt und der bei mir einen Platz in meinem Herzen gefunden hat.

Simon finde ich ebenfalls sehr sympathisch, er ist ein Mann mit Herz und sehr empfindsam. Man merkt beim Lesen deutlich den furchtbaren psychischen und seelischen Zwiespalt, in dem er sich befindet. Einerseits will er seine Gefühle für Hanna offen zeigen, anderseits darf das nicht sein, weil sie eben seine Schutzbefohlene ist. Beim Lesen schwankten meine Gefühle immer zwischen Herzklopfen, dem Gedanken „Wann kommen sie sich endlich näher“ und einem komischen Gefühl im Bauch. Ein bedrohliches Gefühl, ein Gefühl, das einem sagt, dass hier etwas Verbotenes und Falsches passiert.

Insgesamt finde ich äußerst beeindruckend am ganzen Roman, dass es keine schwarz-weißen Charaktere gibt, sondern Charaktere mit Stärken und Schwächen. Charaktere, deren Handlungen man nicht immer gutheißen kann, die man aber dennoch verstehen kann, wenn man sich mit den Gründen ihrer Handlungen befasst.

Am Ende musste ich sogar ein Taschentuch zücken, weil es mich so unfassbar berührt hat.

Fazit

„Herz über Kopf – rudere nie zurück“ ist ein hochemotionaler Roman, der mitten ins Herz trifft und einen sehr darüber reflektieren lässt, wie schnell man über andere Menschen urteilt, ohne ihre Lebensgeschichte und ihre wahren Beweggründe zu kennen. Ich kann wirklich nur ein großes Lob für diesen wunderbar gefühlvollen und bewegenden Roman aussprechen! Er verdient von mir viel mehr als nur 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung!

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