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Unsere Gewinner-Kommentare im Januar

1. Preis:

Jackie O., Rezension zu "Hearts of Blue - Gefangen von dir"

Das attraktive Cover von 'Hearts of Blue' hat mich direkt neugierig gemacht. Tja, der Klappentext tat dann sein übriges. Denn ich mag nun mal sexy Bad Boy Storys. Zu meiner Freude ist hier zur Abwechslung der Held kein tätowierter, bärtiger Biker, sondern ein Dieb.

Story: Karla Sheehan ist Polizistin in London. Sie kennt ihr Revier und sie kennt die Cross Brüder. Lee der zweitälteste macht keinen Hehl aus seinem Broterwerb, und mit seiner charmanten, kecken Art, macht er es Karla ziemlich schwer, ihm aus dem Weg zu gehen. Denn sie stehen nun mal nicht auf der selben Seite des Gesetzes. Lee und sie könnten nicht unterschiedlicher sein. Sie ist mit Leib und Seele Polizistin und er alles andere als ein gesetzestreuer Bürger. Doch das Schicksaal scheint es anders zu meinen, führt es die beiden doch immer wieder zusammen...

Fazit: Ach.. was soll ich sagen, ich bin immer noch ganz hin und weg von diesem herrlichen Roman. Dies war mein erstes Buch von L.H. Cosway, und wird bestimmt nicht das Letzte Buch von ihr sein. Denn ich habe den Roman in kürzester Zeit weg gesuchtet. Das ich hier ausgerechnet den 4. Teil einer Reihe erwischt habe, ist mir zu keinem Zeitpunkt beim lesen aufgefallen. Ich war sofort in der Handlung drin, und hatte wirklich keinerlei Probleme mich zu orientieren.

Der angenehme Schreibstil der irischen Autorin gefiel mir wirklich gut. Aber für mich lebt die Story vor allem von ihren wundervollen Charakteren. Lee hat es wahrlich nicht leicht, ist er doch seit seiner frühsten Jugend für die jüngeren Geschwister verantwortlich, da sich nach den frühen Tod der Mutter, seine Tante lieber am Strand sonnt, als sich um die Kinder zu kümmern. Karla ist die Tochter eines Polizeibeamten. Ihr Wunsch selbst den Beruf zu ergreifen hat nichts mit Tradition zu tun. Sondern schlichtweg weil sie Menschen helfen will, aber auch weil sie ihrem Vater etwas beweisen will. Der ein richtiger Kotzbrocken ist.

Die sexuelle Spannung zwischen den beiden Protas ist von Beginn an spürbar. Die Chemie stimmt und es knistert hier ganz gewaltig. Umso mehr hat es mich gefreut, das erst einmal tüchtig Spannung aufgebaut wurde, der Leser zunächst Karlas Zweifel miterleben konnte. Aber auch die kleinen süßen Annäherungen, bis die zwei übereinander herfallen. Und diese Szene im Club war wirklich mega heiß und ließ keine Wünsche offen.

Es dauert auch nicht lange, da erfahren wir, das Lee natürlich kein übler Gangster ist. Er hat definitiv sein Herz am rechten Fleck. Liebt es für seine Familie zu kochen, und für sie alles auf sich zu nehmen. Die liebevolle Art wie er mit Karla umgeht, seine Gefühle für die taffe Polizistin, die beim ihm auch mal schwach sein darf, konnte ich zu hundert Prozent nachempfinden. Gegen Ende verliert sich jedoch ein klein wenig seine ungezügelte Art, als Karla ihn sozusagen zähmt. Das fand ich zwar ein biserl schade, trotzdem mochte ich beide Helden unheimlich gerne. Aber auch die Nebenprotas wurden interessant gezeichnet. Karlas Freundin Alexis, die im Vorgängerband 'King of Hearts ihre Geschichte bekam, ebenso Lee's draufgängerische Brüder hatten Unterhaltungswert, und waren keine stupiden Statisten.

Der Roman ist für mich ein gelungenes Gesamtpaket. Die Story ist rund, die Helden sind unheimlich sympathisch, haben aber auch Ecken und Kanten. Es gibt Spannung, Humor, zudem einen gewaltigen Funkenflug. Deshalb vergebe ich die volle Punktzahl 5/5. Diese herrliche Geschichte solltet ihr euch wirklich nicht entgehen lassen.. happy reading!

2.- 4. Preis:

AnnaMagareta, Rezension zu "Mein Leben oder ein haufen unvollkommener Momente"

Bewegendes Jugendbuch mit vielen außergewöhnlichen Momenten

„Mein Leben oder ein Haufen unvollkommener Momente“ ist das erste Jugendbuch des Autoren Peter Bognanni, der für sein Debüt „The House of Tommorow“ mit dem Los Angeles Times Book Prize ausgezeichnet wurde.

Tess und Jonah lernen sich auf einer Party kenne. Das ist das einzige Mal, dass sie aufeinander treffen. Anschließend tauschen sie sich über sieben Monate online aus und teilen alles miteinander bis Tess erfährt, dass Jonah sich das Leben genommen hat. Verzweifelt und ohne Rückhalt schreibt Tess weiterhin Nachrichten an Jonah. Als sie tatsächlich eine Antwort erhält, ändert sich plötzlich ihr Leben….

Der Schreibstil von Peter Bognanni ist angenehm flüssig, locker und lebendig.

Seine Charaktere beschreibt er detailliert mit Ecken und Kanten. Sie wirken authentisch und insbesondere Tess war mir gerade deswegen ausgesprochen sympathisch. Ihre direkte freche Art und recht saloppe Ausdrucksweise fand ich sehr erfrischend. Geschrieben wurde das Buch aus ihrer Sicht, was tiefe Einblicke in ihre Gefühlswelt zulässt. Dadurch kann man ihre Ängste und ihr Handeln gut nachvollziehen auch wenn es teilweise ein wenig schräg ist.

In dem Text finden sich immer wieder e-Mails, SMS und andere kurze Nachrichten, die gut in den Kontext passten und die die permanente Präsenz der sozialen Medien unterstrichen haben. Soziale Medien, Freundschaft, Liebe, Tod und Trauer sind aktuelle und wichtige Themen, die hier im Vordergrund stehen. Mich hat das Buch emotional berührt, gut unterhalten und zum Nachdenken angeregt. Es ist traurig und tiefgründig, hat mich aber trotz des ernsten und berührenden Themas durch eine Menge humorvoller Szenen auch zum Lachen gebracht und Lebensfreude spüren lassen.

Das Cover ist schlicht gehalten, fällt aber auf, da die metallisch blaue und pinke Schrift mit den Sternen auf dem schwarzen Hintergrund dem Ganzen etwas Besonderes gibt.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Der Autor hat ein aktuelles Thema – soziale Medien- und den Umgang mit dem Tod und Verlust eines geliebten Menschen gekonnt und unterhaltsam umgesetzt, so dass es nicht nur für Jugendliche geeignet ist.

Eistorte, Rezension zu "Metallisierte Welt - auf den Spuren einer Subkultur"

Für mich war das Buch erst einmal so etwas wie eine Wundertüte. Der Titel hat mich eigentlich schon angefixt. Wann gibt es schon mal ein Buch über Heavy Metal?! Aber was beinhaltet dieses Buch ganz genau? Nun: Was man bekommt ist eine Befragung verschiedener Metalmusiker zur Landeskultur stets bezogen auf den Heavy Metal. Wie steht es um die Szene? Ist es gefährlich diese Musik öffentlich zu vertreten? Was sagt die Familie zu dieser Musik? Etc... Es sind interessante Fragen und was dabei an Fakten herauskommt ist erstaunlich und hätte ich so niemals vermutet.

Warum? Hier in Europa ist es völlig normal diese Musik zu hören. Es ist auch völlig normal in einen CD Laden zu gehen und ein gut sortiertes Heavy Metal Regal zu durchstöbern. Auch mit Merchandising, Proberäumen, Equipment und Konzerten sind wir hier bestens bedient.

In anderen Ländern sieht das ganz anders aus. Wenn ich höre, dass es in einem Land wie Afghanistan fast nur eine Heavymetal Band gibt bin ich wirklich erstaunt. Oder in einem anderen Land besteht die Szene nur aus ca. 100 Leuten. Sich öffentlich zu dieser Musik bekennen? Fast schon eine Schande! Mal ganz abgesehen von den 2 abgespreizten Fingern, den Devil-Horns, die bei uns einfach nur ein freundlicher Gruß sind. :-) Unterdrückung, Gewalt und andere unschöne Dinge stoßen der Szene zu. Im Gegensatz dazu sind wir hier wirklich von der Sonne geküsst.

Um ehrlich zu sein, habe ich mir über andere Länder gar keine Gedanken gemacht. So war ich wirklich überrascht, wie die Metal-Szene in anderen Ländern aufgebaut ist. Das Buch hat mich unglaublich bereichert, meinen Horizont erweitert und mir zu verstehen gegeben, wie gut wir es hier in Deutschland und Europa mit unserer Szene und den dazugehörigen Möglichkeiten haben.

Und ganz nebenbei habe ich sehr viele internationale Bands und ihre Kultur kennengelernt. Dank Internet (für die Bands oft das beste Medium um die Musik zu verbreiten), konnte ich mir die ein oder andere Band auch anhören und bin dabei auf unglaublich gute Musik gestoßen. Ich bin zwar kein Fan von „ins Mikro gerülpsten Texten“ (Mehr Respekt bitte, das ist unbestritten eine stimmliche Höchstleistung!), aber bei den Bands, die melodiös singen, höre ich gerne hin und bin angenehm überrascht. Bei einigen Bands hört man die Einflüsse der lokalen Musik (Metal Orizon – Botswana / Nine Treasures – innere Mogolei als Beispiel) heraus. Aber auch die Inspiration durch die großen, bekannten Bands sind eindeutig vorhanden (z. B. Exalter - Bangladesch). Da dachte ich, es spielen die jungen Megadeth. :-) So habe ich dann einige musikalische Schätze entdecken können und grabe weiter nach guten Bands, die ich dann auch eher zufällig über die Playlists auf youtube finde. Das macht echt Spaß!

Fazit: Für alle Metalheads, die mal in die weite Welt abseits der großen Namen schauen und reinhören wollen, ist dieses Buch eine echte Erfahrung und Bereicherung.

Also doppelte Pommesgabel für dieses ungewöhnliche Buch!

hiclaire, Rezension zu "Die Vergessene"

Hinter dem Pseudonym Ellen Sandberg verbirgt sich eine meiner Lieblingsautorinnen, und sie hat mich auch mit diesem Buch wieder rundum begeistert. Hier gibt sie den „Vergessenen“ eine Stimme, schreibt über eine Vergangenheit voller Schrecken, die ihre Schatten bis in die Gegenwart werfen. Sie bewegt sich dabei auf mehreren Erzählebenen und verwebt diese so gekonnt, dass ich trotz der unglaublichen Vielschichtigkeit niemals ein Gefühl von Überfrachtung hatte. Wie so oft in ihren Büchern lässt sie unaufdringliche Gesellschaftskritik einfließen, hier u. a. ihre Protagonisten eine Grundsatzdiskussion zu Rache und Gerechtigkeit führen, ohne zu belehren oder gar zu langweilen. Und doch empfand ich dies als ein wichtiges Element der Geschichte, das immer wieder zur Sprache kommt. Rückblickend kann ich gar nicht sagen, welcher Anteil mir am besten gefallen hat. Spannend und interessant war es für mich auf sämtlichen Ebenen. Katharina Mändlers Erinnerungen, die weit in die Vergangenheit wandern, fand ich ebenso fesselnd wie die Entwicklungen im Leben ihrer Nichte Vera. Tja, und dann gibt es noch Manolis. Anfangs dachte ich, ok ein sympathischer Typ mit einem Doppelleben bzw. einer dunklen Seite. Aber wie Ellen Sandmann diese Figur formt, hat mich nachhaltig beeindruckt. Unfassbar, welche Last ihm von seinem Vater aufgebürdet wurde im Alter von nur sechs Jahren, und die sein Leben seitdem begleitet und überschattet hat. Für mich war das fast noch schrecklicher als die Grauen der Vergangenheit. Umso erstaunlicher, zu welcher Persönlichkeit er dennoch hat werden können. Für mich fängt die Autorin fängt das Besondere ihrer Figuren ein wie kaum eine andere. Schablonenhaft gibt es bei ihr nicht. Atmosphäre und Gefühle, Dialoge und Gedanken, alles wirkt jederzeit glaubhaft und echt, egal ob Drama, Liebe oder Glück. Sie schreibt einfühlsam über grauenvolle Geschehnisse und versteht es, ihre Leser zu fesseln und zu berühren ohne übertriebene Sentimentalität. Und genau so mag ich es. Manches kommt wie vermutet, anderes überraschend, tatsächlich bleibt die Geschichte spannend und wendungsreich bis zu ihrem stimmigen Ende. Anfangs habe ich die leise Hoffnung gehegt, „die Vergessenen“ könnte vielleicht der Beginn einer Reihe sein, mit Manolis und Vera als Hauptfiguren. Doch nun muss ich leider feststellen, eigentlich ist die Geschichte auserzählt, das Ende rund und die Entwicklung der Figuren abgeschlossen – obwohl ich sie sehr, sehr gerne weiter begleiten würde. Vielleicht gibt es ja ganz bald eine Fortsetzung mit ihrer Erfolgsfigur, die auch hier einen winzig kleinen Auftritt hatte. Alle 5 Sterne, besser geht für mich nicht.

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