Der Distelfink

Roman. Deutsche Erstausgabe. Ausgezeichnet mit dem Pulitzerpreis für Literatur 2014 und mit der Andrew Carnegie Medal for Excellence in Fiction 2014

Donna Tartt

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8 Kommentare
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Donna Tartts dritter Roman "Der Distelfink“
wurde 2014 mit dem Pulitzer-Preis für Belletristik ausgezeichnet!

Im Zentrum des Romans stehen ...

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Kommentare zu "Der Distelfink"

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  • 5 Sterne

    62 von 104 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Uta, 16.05.2014

    Das war es wieder: eins dieser magischen Bücher, die sich tief ins Bewusstsein einbrennen.
    Ein Buch, das von der ersten bis zur letzten Seite fesselt, nicht zuletzt, weil es von genau gezeichneten Charakteren getragen wird.
    Und bei all der Spannung verzichtet die Autorin komplett auf irgendwelche Effekthascherei.
    Natürlich habe ich mich die ganze Zeit gefragt, ob das Buch wohl ein Happy End haben wird, und jetzt, wo das ausgelesene Buch wieder in meinem (virtuellen) Regal steht, kann ich diese Frage weder mit ja noch mit nein beantworten.
    Es ist ein bisschen wie bei F.S. Fitzgerald, da ist eine leise Melacholie und fast scchon Hoffnungslosigkeit. Theo geht seinen Weg, findet Freunde, macht Fehler, manches glückt ihm und zuweilen schlägt das Schicksal auch die verrücktesten Kapriolen und irgendwie schließt sich letztlich der Kreis.
    Ein absolut lesenswertes Buch, großes Kino sozusagen !

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    janein
  • 2 Sterne

    43 von 83 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Barbara, 03.08.2014

    Ich quäle mich durch das Buch. Ein drogenabhängiger krimineller Jugendlicher in konfusem Milieu. Ich finde dieses Buch leider weniger gut.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 5 Sterne

    59 von 128 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Fornika, 09.04.2014

    Wundervoll. Dieses eine Wort hätte als Rezension völlig ausgereicht. Ich war begeistert von Theos Geschichte und absolut verzaubert von Tartts Art diese zu erzählen. Selten habe ich ein Buch gelesen, bei dem jedes Wort so gut durchdacht ist, Kleinigkeiten so liebevoll ausgearbeitet sind und so manche Weisheit geschickt eingearbeitet wurde. Donna Tartt zeichnet Theos Leben nach, die Höhen und (leider häufiger vorkommenden) Tiefen. Schonungslos, ausdrucksstark, feinsinnig. Gerade im ersten Teil des Buchs kommt sie auch immer wieder auf verschiedene Kunstwerke zu sprechen und beschreibt diese so, dass man sie direkt vor dem geistigen Auge sehen kann; jeden einzelnen Pinselstrich. Ich denke man muss ihre Art zu erzählen mögen, mich aber hat sie mit dem Distelfink völlig gefangen genommen und so manchen Satz hätte ich mir gerne eingerahmt.

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    janein
  • 5 Sterne

    4 von 9 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Marina, 04.07.2014

    unglaubliches Buch!

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    janein
  • 4 Sterne

    36 von 78 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Benne, 16.09.2016

    aktualisiert am 17.09.2016

    Das Gemälde "Der Distelfink", welches den dreizehnjährigen Theo Decker nach einem Anschlag, bei dem seine Mutter stirbt, in die Hände fällt, wird sein ganzes Leben verändern. Seine Mutter existiert nicht mehr, sein Vater ist schon vor langer Zeit abgehauen; Theo weiß nicht, wie er Beziehungen zu seinen Mitmenschen aufbauen soll, aber das Gemälde schickt ihn auf seinen eigenen, gefährlichen Weg.

    Was mich an diesem Roman faszinierte und zum Kauf veranlasste war tatsächlich der Klappentext, der mir ein Buch vorstellte, dass von einer unfassbaren Idee, Geheimnissen und Spannung lebt.

    Dieser 1022 Seiten lange Wälzer zeichnet sich durch eine Vielschichtigkeit aus, die sonst nur wenige andere Romane enthalten. Theo entdeckt einige Orte, lernt einen Haufen - nicht immer sympathische - Menschen kennen und über Jahre hinweg entwickelt sich sein Leben immer in verschiedene Richtungen, von denen man vor kurzer Zeit nicht einmal glaubte, dass sie im Rahmen des Möglichen seien.
    Eine weitere faszinierende Eigenschaft von "Der Distelfink" ist die Wortgewandheit der Autorin. Donna Tartt ist dafür bekannt, sich mehrere Jahre Zeit zu lassen, um dann ein weiteres Werk zu veröffentlichen, welches ins kleinste Detail ausgearbeitet ist. Auch hier merkt man, dass eine Menge Arbeit drinsteckt, die zu würdigen ist - vor allem, weil sie die Geschichte um Theo bereichert und das Lesen zu einem Abenteuer macht (was für mich immer das Anzeichen eines guten Buchs ist).

    "Aber manchmal, ganz unerwartet, brandete der Schmerz in Wellen über mich hinweg, die mir den Atem verschlugen, und wenn sie zurückwichen, schaute ich unversehens hinaus auf ein salzfeuchtes Wrack, beleuchtet von einem Licht so hell, so herzversehrt und leer, dass es schwerfiel, mich daran zu erinnern, dass die Welt jemals etwas anderes als tot gewesen war." (Zitat aus dem Roman)

    Trotzdem kam es mir oft so vor, als würde Tartt einige Passagen nur hinzufügen, um über die 1000 Seiten-Grenze zu gelangen. Damit stehe ich wahrscheinlich sehr alleine, da sowohl die Kritiker, als auch das breite Publikum der Leser sich noch mehr Seiten wünschen. Meiner Meinung nach kann man sogar mehrere Seiten entfernen, die nichts an der fortführenden Handlung verändern würden.
    Leider war die Story zwischendurch langweilig und etwas langgezogen. Das Gemälde, das – wie ich zuvor dachte – im Fokus des Buchs stehen würde, tauchte über Längen des Buchs überhaupt nicht auf. Dies war eher irritierend als enttäuschend, weil der Roman trotzdem lehrreich und unterhaltend war, er endete sogar in einer Philosophie über den Sinn des Lebens.

    Zusammenfassend kann man sagen, dass „Der Distelfink“ den Pulitzer Preis in der Kategoie Belletristik und die zutiefst positive Kritik verdient, es ist vielschichtig, erzählt eine berührende und spannende Geschichte und vor allem macht es Spaß diesen Roman zu lesen. Für Kunstliebhaber, Liebhaber von dicken Wälzern und detailverliebte Leser ist er überaus geeignet, dennoch greift auch ein 08/15 Leser wie ich mit „Der Distelfink“ zu einem unterhaltsamen Buch, das auch die Zeit danach noch zum Denken anregt.

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    janein
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