Wir verwenden Cookies, die für die ordnungsgemäße Bereitstellung unseres Webseitenangebots zwingend erforderlich sind. Mit Klick auf "Einverstanden" setzen wir zusätzlich Cookies und Dienste von Drittanbietern ein, um unser Angebot durch Analyse des Nutzungsverhaltens zu optimieren, um Nutzungsprofile zu erstellen, interessenbezogene Werbung anzuzeigen, sowie die Webseiten-Performance zu verbessern. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit durch erneuten Aufruf dieses Cookie-Banners am Ende der Webseite widerrufen. Weitere Informationen und Einzelheiten finden Sie in der Datenschutzerklärung.
Einverstanden
Nur funktionale Cookies

Patrick Stewart

Dabei hat er selbst lange nicht an den Erfolg geglaubt: Es heißt, dass der Captain erst sechs Wochen nach Produktionsbeginn seine Koffer ausgepackt habe, weil er davon überzeugt war, dass seine baldige Entlassung bevorstehe.

Heute ist Stewart alias Jean-Luc Picard das Sinnbild des Helden im 21. Jahrhundert. "Picard ist tapfer, kultiviert und ein intelligenter Kopf," beschreibt der Schauspieler seine Star Trek Figur. "Er verhandelt erst und kämpft nur, wenn er dazu gezwungen wird."

Auch als Superhirn Professor Xavier in "X-Men" impft er seinen mächtigen Mutanten Zurückhaltung und Toleranz ein - selbst wenn das diesen als Außenseiter der menschlichen Gesellschaft nicht eben leicht fällt. Schon der erste Teil der hochkarätig besetzten Comic-Verfilmung war ein derart überwältigender Erfolg, dass "X-Men 2" entgegengefiebert wurde, wie sonst nur den neuen "Star-Wars"-Filmen.

Goldgrube Kommandobrücke

Doch ohne seine Rolle als Captain Picard hätte Stewart sicher nie in Xaviers Rollstuhl Platz nehmen dürfen. Auch seine heißgeliebte Katze Bella, seinen guten Kumpel und Trauzeugen Brent Spiner (Data) und nicht zuletzt seine Gattin, die Produzentin Wendy Neuss, hat Stewart am Set von Star Trek aufgegabelt. Und seinen Stern auf dem Walk of Fame in Hollywood hat er wohl zum großen Teil seiner Beliebtheit als Sternenflottenkapitän zu verdanken.

Dabei war Stewart zunächst selbst für die Rolle des Data geplant. Als Captain der Enterprise NCC-1701-D wollte Produzent Gene Roddenberry lieber einen "echten" Franzosen. Aber Stewart überzeugte mit seiner charismatischen Darstellung des Sternenflottenoffiziers - nach dem Casting gab Roddenberry nach und der Brite aus Yorkshire saß als Captain der nächsten Generation auf der Kommandobrücke.

Energie für mehr

Dabei hat der Mann mit der hohen Stirn - der Haarausfall kam bereits mit 19 - weit mehr auf dem Kasten als nur stupide Befehle, wie "Energie!" oder "Machen Sie es so!" von sich zu geben.

Seit 1967 ist er aktives Mitglied der Royal Shakespeare Company. Er spielte King John, Shylock, Heinrich IV. und Othello. 1985 brachte ihm Charles Dickens' "A Christmas Carol" einen Drama Desk Award ein. Das besondere daran: Stewart hatte das Stück zu einer One-Man-Show umfunktioniert und erhielt somit den Preis als Bester Solokünstler.

Big Screen, Small Screen

Neben zahlreichen kleineren Parts, z.B. in "Der Wüstenplanet" von David Lynch oder in "L.A. Story" an der Seite von Steve Martin kann Stewart auf eine ereignis- und erfolgreiche Fernsehkarriere zurückblicken. So wurde er für seine Darstellung des Captain Ahab im TV-Remake von "Moby Dick" 1998 für den Emmy nominiert. In England und den USA zeigt er sein charakterstarkes Antlitz auch gerne mal in Werbespots.

Ein Kinohighlight war sein Auftritt 1997 als eiskalter CIA-Psychiater neben Mel Gibson und Julia Roberts in "Fletcher's Visionen".

Säufersohn

Stewart hat eine klassische Schauspielausbildung hinter sich. Bevor er allerdings 1957 an der Old Vic Theatre School in Bristol aufgenommen wurde, arbeitete er eine Weile als Juniorreporter bei einer regionalen Zeitung in England - und das, obwohl er mit 15 Jahren die Schule ohne jeglichen Abschluss verlassen hatte.

Seine Kindheit verlief brutal und chaotisch. Sein Vater, ein Berufssoldat, verprügelte im Suff regelmäßig Frau und Kinder. "Ich wusste nie, was mich zu Hause erwartet," sagt Stewart heute. Darum mied er sein Elternhaus, die Bühne eines Amateurtheaters wurde seine neue Welt.

Druckerschwärze und Sägespäne

Als ihm der Chefredakteur seiner Zeitung sagte, dass er zu viel Zeit am Theater verbringe und zu wenig arbeite, schmiss Stewart den Redaktionsjob und arbeitete ein Jahr lang als Möbelverkäufer, um für seine Schauspielausbildung Geld heranzuschaffen.

Schon zwei Jahre später debütierte er als Theaterschauspieler und tourte unter anderem mit der Old Vic Company durch die Welt.

Angst, trotz seiner großen darstellerischen Fähigkeiten für die Leute immer "Picard" zu sein, hat Stewart nicht: "Es ist ganz einfach mein Job, auf der Bühne oder in meinen Filmen so aufzutreten, dass die Leute Jean-Luc Picard vergessen. Und mir ist völlig bewusst, dass ich dieser Rolle sehr sehr viel verdanke - es war ein großes Glück für mich, dass ich so lange in 'Star Trek' spielen durfte."

Tschüß Jean-Luc, Hallo Daniel

Am Set von "Star Trek: Nemesis", der mit dem Slogan "Die letzte Reise einer Generation" ins Kino kam, gab's daher bei der Schlussklappe sogar Tränen vom Captain.

Stewarts Sohn Daniel scheint übrigens des Vaters Spuren zu folgen. Er spielt in England Shakespeare und arbeitet in Amerika für Film, Fernsehen und Theater. "Daniel ist mit Shakespeare aufgewachsen," erzählt Stewart nicht ganz ohne Stolz. "Er hat uns schon als kleiner Junge bei den Proben zugesehen."

Himmlische Eitelkeit

Hoffentlich übernimmt Sohnemann nicht auch Papas kleine Eitelkeiten: Wenn die enge rote Sternenflotten-Uniform Falten wirft, zupfft Stewart sie stets geistesabwesend zurecht, bis sie wieder glatt und sexy anliegt. Jonathan Frakes alias des Captains Erster Offizier Riker taufte dieses Tun scherzhaft "Das Picard Manöver".

Weitere Produkte mit Patrick Stewart

Der kleine Lord (1980)

Frances Hodgson Burnett

5 Sterne
(48)
DVD

Statt 13.99

9.99

In den Warenkorb
Erschienen am 10.11.2016
lieferbar

Ich, Claudius - Kaiser und Gott

Robert Graves

5 Sterne
(1)
DVDs

29.99

Vorbestellen
Erschienen am 06.08.2021
Voraussichtlich lieferbar ab 29.09.2021
Blu-ray

17.99

In den Warenkorb
Erschienen am 10.11.2016
lieferbar
DVD

9.99

Vorbestellen
Erschienen am 13.07.2017
Jetzt vorbestellen
DVD

13.99

In den Warenkorb
Erschienen am 21.05.2021
lieferbar
Blu-ray

14.99

In den Warenkorb
Erschienen am 21.05.2021
lieferbar

Wenn Du König wärst

Joe Cornish

0 Sterne
DVD

9.99

In den Warenkorb
Erschienen am 29.08.2019
lieferbar
DVDs

29.99

Vorbestellen
Erschienen am 14.01.2021
Voraussichtlich lieferbar in 5 Tag(en)
DVD

8.99

Vorbestellen
Erschienen am 25.06.2020
Jetzt vorbestellen
DVD

9.99

In den Warenkorb
Erschienen am 05.10.2018
lieferbar
DVD

7.99

In den Warenkorb
Erschienen am 06.09.2018
lieferbar

Bambi 2-Film Collection

Felix Salten

4 Sterne
(1)
DVD

26.99

In den Warenkorb
Erschienen am 06.09.2018
lieferbar
DVDs

54.99

In den Warenkorb
Erschienen am 08.11.2018
lieferbar
Blu-ray

12.99

In den Warenkorb
Erschienen am 05.10.2018
lieferbar

Emoji - Der Film

5 Sterne
(2)
DVD

6.99

In den Warenkorb
Erschienen am 04.12.2017
lieferbar
Blu-ray

14.99

Vorbestellen
Erschienen am 07.09.2017
Voraussichtlich lieferbar in 5 Tag(en)

Ted 2

Seth MacFarlane, Alec Sulkin, Wellesley Wild

3.5 Sterne
(3)
DVD

5.99

Vorbestellen
Erschienen am 26.11.2015
Voraussichtlich lieferbar in 5 Tag(en)

X-Men: Zukunft ist Vergangenheit - Rogue Cut

John Byrne, Chris Claremont

0 Sterne
DVD

9.99

In den Warenkorb
Erschienen am 16.07.2015
lieferbar

X-Men: Zukunft ist Vergangenheit

John Byrne, Chris Claremont

4 Sterne
(1)
DVD

9.99

In den Warenkorb
Erschienen am 02.10.2014
lieferbar