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  • 4 Sterne

    116 von 148 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Silvia R., 20.03.2015

    Als Buch bewertet

    „HONIGTOT“ – Ein seltsamer Buchtitel! Die Autorin Hanni Münzer erläutert ihn so:
    Honig ist der Trank der Götter, wird auch „Met" genannt und in der hebräischen Sprache bedeutet „Met(h)" „tot". In ihrem Buch wird das dunkelste Kapitel der deutschen Vergangenheit anhand von Familiengeschichte erzählt. Mit den ausgewählten Zeilen nimmt man den Leser in einem geschickt aufgebauten Spannungsbogen mit in die Zeit zwischen den beiden Weltkriegen. Die Handlung beginnt Anfang der 20er Jahre des 20. Jahrhunderts in München. Die Hauptpersonen sind Elisabeth, eine junge, begnadete Opernsängerin und Gustav ein jüdischer Arzt, die seit wenigen Monaten verheiratet sind. Sie ist temperamentvoll, impulsiv, leider auch ein bisschen weltfremd und interessiert sich wenig für Dinge außerhalb ihrer musikalischen Welt. Er dagegen, 20 Jahre älter als sie, durchschaut die Ereignisse und sieht die Gefahren. Nach der fehlgeschlagenen Revolution befindet sich Hitler auf der Flucht und ausgerechnet Elisabeth begegnet ihm bei ihrer Freundin Helga. Gustav will die persönliche Freiheit seiner Frau einschränken, weil sie das Versteck von Hitler kennt. In der kurzen Leseprobe erfährt man schon von der drohenden Gefahr des Nationalsozialismus, vom wachsendem Hass gegen alles Jüdische. Hitlers Schrift „Mein Kampf“ entstand in seiner Haft in Landsberg, in der er die antisemitische und rassistische Ideologie der faschistischen Diktatur prägte. Auf den 480 interessanten, fesselnden Seiten von „Honigtot“ wird man, da bin ich mir sicher, nachlesen können, wie sich diese menschenverachtende Politik auf Generationen ausgewirkt hat. Mit großer Erwartung und Neugierde freue ich mich auf den gesamten Roman. Ich lese sehr gern die Bücher, die mir gelebte Historie nahe bringen.

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  • 5 Sterne

    58 von 80 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Manuela Bäßler, 21.04.2015

    Als eBook bewertet

    Die berühmte Opernsängerin Elisabeth Malpran ist mit einem Juden verheiratet und hat zwei entzückende Kinder als das Grauen des Zweiten Weltkrieges über sie und ihre glückliche Familie herein bricht. Um ihre Kinder zu schützen schließt sie einen Pakt mit dem Teufel, dem SS Sturmbandführere Albrecht Brunnmann. Für den Schutz den sie dadurch erhält muss sie einen hohen Preis zahlen, der nicht nur auf ihr, sondern auch das Leben ihrer Kinder und das ihrer Enkelin einen dunklen Schatten wirft.

    Viele Bücher beschäftigen sich in Romanform mit den Schrecken des zweiten Weltkrieges. Dieses Buch sticht jedoch durch seine poetisch, tragische Erzählweise aus der Menge heraus. Besonders gefallen mir die Vergleiche mit Musikstücken. Etwa: „Die lauernde Melodie in Elisabeths gewann an Tempo, vom Adagio über das Moderato wurde es zum flotten Prestissimo…“(Seite 130) oder „mit welcher Virtuosität die Nationalsozialisten auf dem Instrument des Terrors spielten und die Partitur der Diktatur beherrschten… „(Seite 197). Hier werden unglaublich leichte Worte gefunden um das Schreckliche in Worte zu kleiden und betonen damit die unendliche Grausamkeit.

    Das Grauen selber wird sehr subtil und ganz ungewohnt in die Geschichte eingebaut und steigert sich sehr langsam von einzelnen Personen die Hitlers Ideologie verfechten über verschwundenen Personen bis hin zum Mord. Wie das Grauen langsam zunimmt, so kann man auch die Veränderung im Denken und Fühlen der Protagonisten und ihrer Umgebung nachvollziehen. Von der Ungläubigkeit, dass so etwas doch niemals passieren kann über die Erkenntnis, das Niemand die Macht hat gegen eine Ideologie die die Menschenmassen erfasst hat erfolgreich anzukämpfen bis hin zu der darauf folgenden lähmenden Hilflosigkeit.

    Dieses Buch läßt mich traurig und doch mit einem Funken Hoffnung zurück. Auch wenn es sich „nur“ um eine Geschichte handelt; in aller Not und Grausamkeit scheint es doch immer wieder Menschen zu geben, die unerwarteter Weise für das Gute kämpfen und Alles geben um Einzelne zu retten, weil sie das Unrecht erkannt haben. Ein poetisches Buch für starke Nerven das definitiv für alle die sich durch eine Erzählung mit der Geschichte des Zweiten Weltkrieges auseinandersetzten möchten lesenswert ist.

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  • 4 Sterne

    63 von 94 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Rosi, 01.03.2015

    Als Buch bewertet

    Obwohl ich eigentlich nicht zu "geschichtsinteressierten" zähle, fand ich die paar Seiten, die ich lesen durfte, auf gar keinen Fall langweilig, zumal sie nicht allein nur vom Prager Fenstersturz, dem Beginn des 1. Weltkriegs, sowie die Machtergreifung Hitlers erzählen, die dann schließlich zum 2. Weltkrieg führte. Diese doch Geschichtsträchtigen Ereignisse, sind zwar mit Datum und Daten dokumentiert, jedoch auch wunderschön in eine Familiengeschichte eingebunden, in der nicht allein nur sehr viel Herzschmerz liegt, zumal es mir so vorkommt, als hätte die Autorin selber diese Zeit durchlebt, was jedoch vom Alter nicht möglich sein kann. Deshalb denke ich mal, dass dies aus Erzählungen von Eltern und Großeltern herrührt. Denn selber kann ich mich an so ähnliche Begebenheiten aus Erzählungen meiner Großeltern und Eltern erinnern.

    Der Schreibstil ist zwar in der Wortwahl einfach gehalten, was wiederum einen leichten, flüssigen Lesefluss garantiert, wobei die Plätze, Personen etc. so eindringlich beschrieben werden, sodass man sich diese bildlich vorstellen kann.

    Spannend fand ich diese paar Seiten eher weniger, weil sie doch im großen und ganzen vom Zeitgeschehen erzählen, das jedoch in eine wunderschöne Geschichte mit-eingepackt ist. Mehr dazu möchte ich nicht verraten.

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  • 5 Sterne

    35 von 48 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Hope, 26.04.2015

    Als Buch bewertet

    Wie weit geht eine Mutter, um ihre Kinder zu retten? Wie weit geht eine Tochter, um ihren Vater zu rächen? Wie kann eine tiefe, alles verzehrende Liebe die Generationen überdauern und alte Wunden heilen? Als sich die junge Felicity auf die Suche nach ihrer Mutter macht, stößt sie dabei auf ein quälendes Geheimnis ihrer Familiengeschichte. Ihre Nachforschungen führen sie zurück in das dunkelste Kapitel unserer Vergangenheit und zum dramatischen Schicksal ihrer Urgroßmutter Elisabeth und deren Tochter Deborah. Ein Netz aus Liebe, Schuld und Sühne umfing beide Frauen und warf über Generationen einen Schatten auf Felicitys eigenes Leben.



    Als ich hörte um was es in dem Buch geht dachte ich zuerst: „Nein, nicht schon wieder der 2. Weltkrieg.“
    Der Titel machte mich dann neugierig und ich las die Leseprobe. Dann stand es fest….das Buch muss gelesen werden!

    Felicity reist ihrer Mutter hinterher, die Hals über Kopf verschwunden ist, ohne ihre Familie zu informieren.
    Sie findet sie vollkommen verstört in einem Hotel in Rom. Hier versucht sie die Spuren ihrer Mutter zu recherchieren und dies ist der Auftakt zu einer Zeitreise von unvorstellbarem Leid.

    Deborah, Felicity´s Großmutter war die Tochter einer gefeierten Künstlerin und einem Arzt.
    Ihr Vater war Jude und als der Krieg ausbrach, musste die Familie über Jahre hinweg das Grauen erleben.
    Ich möchte hier nicht näher darauf eingehen, da ich sonst spoilern würde oder Gefahr laufe, mit dem erzählen dieses Meisterwerks nicht mehr aufzuhören.

    Die Protagonisten wuchsen mir so ans Herz, das ich glaubte alles mitzuerleben.
    Jede Stimmung wurde von der Autorin so hervorragend aufgefangen, dazu noch unglaublich gut recherchiert. Historisch stimmte alles und vielleicht machte dies das Buch noch zusätzlich so erschütternd. Mit einfühlsamen Worten, dem damalige Wortschatz und die Ausdrucksweise in dieser Zeit versetzten mich endgültig in die Vergangenheit.

    Sensibel hat Hanni Münzer aufgezeigt, das dieses dunkle Kapitel auch heute noch seine Spuren hinterlassen hat.

    Für mich eines der besten Bücher die ich gelesen habe.

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  • 5 Sterne

    19 von 30 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Arietta A., 22.07.2015

    Als Buch bewertet

    Meine Meinung zum Inhalt:

    Felicitty die in Seattle Washington 2012 lebt, hat ihr Medizin Studium beendet, und möchte als angehende Ärztin nach Kabul reisen um bei den Doctors for the Wold zu arbeiten. „ Ich werde das Land der Liebe niemals betreten „ , dieser Satz ihrer Großmutter spuckt ihr während der Vorbereitungen immer wieder durch den Kopf. Was hatte sie damit gemeint? Sehr zum Missfallen ihrer Mutter , Freundin Oivia und ihres Freundes Richard. Eigentlich wollte ihr Mutter sie zum Flughafen bringen, sie kommt aber nicht. Ihre Mutter Martha ist nach dem Tod von Felicitas Großmutter noch einmal ins Altersheim um deren Haushalt aufzulösen und Kopflos davon gerannt.

    Martha ist nach Rom geflogen um einem Geheimnis ihrer Mutter Elisabeth auf die Spur zu kommen. Felicity gibt ihre Pläne mit Kabul auf und fliegt nach Rom um ihre Mutter zu suchen. Dank eines Paters findet sie ihre Mutter. Dort machen sich beide auf die Suche nach der Vergangenheit der Elisabeth Malpran, einer Jungen aufstrebenden und begnadeten Sängerin im Jahre 1923. Sie war sie verheiratet mit einem jüdischen Arzt. Die Ehe verlief glücklich , sie bekamen die kleine Martha das Glück schien ihnen wohlgesonnen, bis die dunklen die dunklen Schatten des Nazi Regimes am Himmel aufzogen. Hier beginnt das ganze Drama einer tapferen, kämpferischen und mutigen Jungen Frau und Mutter , die alles tut für die Familie und das Leben ihrer kleinen Tochter kämpft.

    Dunkle, erschütternde und tiefe Abgründe tun sich hier für Felicity und ihre Mutter auf. Sie erfahren hier die wahre Geschichte von Elisabeth.


    Die Autorin hat hier sehr sensibel und mit viel Fingerspitzengefühl ein sehr authentisches und reale Geschichte geschrieben. Sie schildert alles äußerst spannend in einer klaren und kraftvollen Sprache. Ihre Charaktere kommen sehr Lebendig herüber, man leidet und fühlt mit ihnen mit, man kann die Menschen verstehen und stellt sich selbst die Frage was hätte ich in dieser Situation getan.

    Sie erzählt sehr schön von dem Politischen Klima, den Ängsten und Sorgen der Betroffenen und auch der Naivität vieler die sich von Hitlers Politik begeistern ließen. Sie streift auch etwas von Hitlers Bibliografie, dem Putsch und den Ereignissen. Auch die Widerstandsgruppen finden Platz, die für Gerechtigkeit kämpfen. Ein Buch das einem beim Lesen Mitreißt und zum Nachdenken anregt.


    „ Ein sehr Starkes und wichtiges Buch , das von der Verzweiflung der Menschen erzählt „

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  • 4 Sterne

    22 von 37 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Melina, 13.03.2015

    Als Buch bewertet

    Die Leseprobe beginnt mit der Geschichte von Elisabeth und Gustav, ein frisch verheiratetes Paar in den Vorläufern des zweiten Weltkrieges. Die Erzählungen über das Paar werden von der Autorin gekonnt in die geschichtlichen Ereignisse eingebettet. So ergibt sich eine Mischung aus spannender Familiengeschichte und Bericht der Kriegs- und Vorkriegsgeschehnisse. Denn eigentlich geht es um die junge Felicity, die die Geschichte ihrer Urgroßmutter Elisabeth und damit auch ein Stück ihrer eigenen Geschichte erfährt. Die Leseprobe lässt erahnen, dass die Familie noch so manche Schicksalsschläge treffen wird. Generell liebe ich Romane, die über mehrere Generationen spielen und bei denen nach und nach die Familiengeheimnisse gelüftet werden. Dahingehend erscheint mir dieser Roman sehr vielversprechend zu sein und ich freue mich schon auf die Bucherscheinung!

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  • 5 Sterne

    12 von 20 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    C. O., 12.03.2015

    Als Buch bewertet

    Ich fand die Leseprobe sehr beeindruckend. Die ausdrucksstarke und authentische Sprache vermittelt dem Leser ein intensives Bild der geschichtlichen Ereignisse, der dargestellten Personen und Handlungen. Auch die Wahl der Charaktere ist sehr gut gelungen. Durch sie sieht man, wie unterschiedlich die Menschen damals auf die sich anbahnenden schrecklichen Geschehnisse reagiert haben. Die junge und naive Elisabeth bspw blendet alles Politische einfach aus und fokussiert sich ganz und gar auf ihr junges Familienglück und ihre Gesangskarriere. Ihr Ehemann Gustav hingegen sieht die Veränderungen in der dt. Gesellschaft. Er spürt die Vorboten des 2.Weltkrieges, den zunehmenden Hass und die Anfeindungen. Man bekommt durch diese wenigen Seiten zwar nur einen kleinen Einblick in das Buch, doch ich glaube es handelt sich bei "Honigtot" um einen Roman, der einem noch lange Zeit im Gedächtnis bleiben wird und einen zum Nachdenken anregt.

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  • 5 Sterne

    11 von 18 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Mareike Böhme, 10.03.2015

    Als Buch bewertet

    Die Leseprobe des Romans hört sich sehr gut an,weil sie einen direkt fesselt und in das Geschehen hineinzieht.Es ist spannend,dramatisch und trotzdem gefühlvoll.Die perfekte Mischung für einen gelungenen Leseabend....man möchte das Buch nicht mehr aus der Hand legen,denn man möchte einfach immer mehr davon haben,weil man wissen möchte wie sich die Charaktere des Buches weiter entwickeln....

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  • 4 Sterne

    7 von 10 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Hubert P., 11.12.2016

    Als eBook bewertet

    Sehr gut erzählt, als Leser wird man in diese furchtbare Zeit mitgenommen ,man fühlt und leidet mit.

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  • 5 Sterne

    11 von 20 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Natascha Imhof, 06.03.2015

    Als Buch bewertet

    Welch positive Überraschung!
    Ich wusste nicht, worum es in dem Buch geht und habe mich einfach hineingestürzt.
    Der Anfang erscheint erst mal etwas komisch, als es dann aber zu einem Zeitsprung in den zweiten Weltkrieg kommt, ändert sich das schlagartig. Die Erzählsprache hat mich dann sofort mitgerissen und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Familiengeschichte über mehrere Generationen erscheinen wie mehrere Bücher in Einem und macht die Geschichte sehr kurzweilig und interessant zu lesen!

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  • 5 Sterne

    6 von 10 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Wolfgang H., 22.11.2016

    Als Buch bewertet

    Honigtot ist das erste Buch, das ich zum Ende hin immer langsamer gelesen habe, weil ich nicht wollte, dass es gleich durch ist. Selten hat mich ein Buch so mitgerissen in die furchtbaren Geschehnisse dieser Zeit. Einer der besten Romane, die ich je gelesen habe! Unbedingt empfehlenswert!

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  • 5 Sterne

    11 von 21 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Shani, 04.03.2015

    Als Buch bewertet

    Hanni Münzer schreibt wie wohl schon viele vor ihr über die Zeit vor und während des zweiten Weltkrieges / der NS-Zeit. Interessant ist hier, dass Sie die Vergangenheit mit der Gegenwart verknüpft: Eine junge Frau, die nie wirklich von ihrer Mutter geliebt wurde, erfährt von der Geschichte ihrer Großmutter und ihrer Urgroßmutter, die beide auf unterschiedliche Art und Weise die Schrecken der NS-Zeit erlebten und kann dabei auch endlich einen kleinen Einblick in das Leben ihrer eigenen Mutter erleben. Denn auch wenn diese schreckliche Zeit schon vorbei ist, wirft sie dennoch ihre Schatten bis in die Gegenwart.
    Hanni Münzer schafft es wie nebenbei den Aufstieg der Nationalsozialisten einfließen zu lassen, ohne dass man sich von dem Thema "belästigt" fühlt oder zu wenig informiert. Hier wird kein Volk pauschal abgestempelt, hier wird aber auch nichts beschönigt. Im Mittelpunkt stehen jedoch stets die beiden Hauptfiguren des Buches. Viele Begebenheiten, die tatsächlich stattgefunden haben werden beschrieben. Erschreckend jedoch ist, dass durch die Leichtigkeit mit der die Geschichte des deutschen Volkes einfließt, bewusst wird, dass sich einige Dinge auch in der heutigen Zeit NICHT geändert haben.

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  • 5 Sterne

    10 von 19 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Cornelia Schatz, 26.03.2015

    Als Buch bewertet

    Bereits die Gestaltung des Umschlages hat mich durch die nostalgische Ausstrahlung bestochen. Es handelt sich hier um ein Buch welches sich mit den schicksalhaften Verknüpfungen und Verstrickungen zweier Frauen handelt und sich in einer faszinierenden Art und Weise mit diesem Thema befasst. Der Schreibstil und der Erzählstil zieht einen von der ersten Zeile an, in seinen Bann. Die Story vermittelt das Gefühl direkt aus dem wirklichen Leben gegriffen zu sein. Einfühlsam wird das Schicksal der Frauen erzählt und aufgearbeitet, ohne jemals dabei auf schwülstige Emotionalität zurückzugreifen. Es wird aufgezeigt, dass das Leben eben nicht perfekt ist und manchmal kuriose Wendungen nimmt. Man kann sich dem Bann dieser Lebensgeschichten gar nicht entziehen, sondern wird unweigerlich ab der ersten Seite sofort in das Geschehen eingesogen. Ich persönlich kann es kaum erwarten zu erfahren, wie es mit den Personen weitergeht. Für mich eine unbedingte Empfehlung für alle, die einmal über den üblichen Tellerrand ihrer eigenen heilen Welt hinausschauen wollen.

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  • 5 Sterne

    11 von 21 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    leseratte1310, 22.03.2015

    Als Buch bewertet

    Felicity macht sich auf die Suche nach ihrer Mutter und stößt auf die Geheimnisse ihrer Familie. Es geht um das Überleben unter der Naziherrschaft. Die Leseprobe ist detailliert und wundervoll geschrieben. Die Personen sind authentisch und gut dargestellt.
    Wenn man historische Romane aus der Zeit des Dritten Reiches mag, wird man dieses Buch mögen.

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  • 5 Sterne

    12 von 23 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Ilo, 10.03.2015

    Als Buch bewertet

    Ich habe selten eine so ergreifende und mitreißende Schilderung der Zeiten um 1910/1920/1930 gelesen.
    Die Darstellung der beginnenden braunen Zeitgeschichte mit den umliegenden Episoden über Freunde, Bekannte und weiteres Umfeld.
    Werde diesen Roman auf jeden Fall kaufen, mich interessiert brennend, wie es den Helden der Geschichte ergeht.

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  • 5 Sterne

    10 von 19 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Janina Frey, 15.03.2015

    Als Buch bewertet

    Ich habe selten ein spannenderes, bewegenderes Buch über das 3. Reich gelesen... es ist bedrückend, was damals passiert ist... aber die Zwänge, in denn sich Menschen befanden, werden hier eindrücklich klar gemacht... ein unglaubliches Buch... konnte es kaum aus der Hand legen... unbedingt lesen..........

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  • 5 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Kerstin B., 06.08.2019

    Als Buch bewertet

    Heute stelle ich euch den Roman "Honigtot", von der Autorin Hanni Münzer vor.
    Hanni Münzer greift in ihrem Roman ein Thema auf, was mich immer wieder erschüttert und gleichzeitig ermahnt.
    Wir befinden uns erst in der Gegenwart, Mai 2012.
    Als Felicitys Großmutter Deborah stirbt, fasst Martha, Felicitys Mutter, den Entschluss, Hals über Kopf nach Rom zu fliegen, ohne jemanden darüber zu informieren. Als Felicity das Verschwinden bemerkt, fängt sie, aus Sorge, an zu recherchieren. Ihre Suche beginnt im Pflegeheim, wo das Zimmer der Großmutter geräumt werden soll. Ein Pfleger erzählt Felicity, dass Martha, beim Durchgucken der Sachen, im Schrank der Großmutter, eine Schachtel gefunden hat. Mit dieser Schachtel unter dem Arm, ist sie verschwunden.
    Was enthält diese Schachtel, was Martha dazu bewegt, so kopflos zu handeln?
    Ab hier beginnt eine unfassbare, spannende Reise, in die Zeit der Nazis. Was für ein Geheimnis hat die Großmutter ihr Leben lang gehütet?
    Im Juni 1924 wird die kleine Deborah, Marthas Mutter, als Tochter von Gustav und Elisabeth, geboren. Zu einer Zeit, als die Menschen Hunger litten und Angst vor einer ungewissen Zukunft haben. Mitte 1929 rückt der Nationalsozialismus näher, der Antisemitismus greift nach und nach um sich und verbreitet seinen Schrecken. Die Menschen fallen auf die Hasstiraden ein.
    Am 09.03.1933 ist der Tag der Machtübernahme in Bayern, durch den neuen Reichskanzler.
    Hitler zieht am Prinzregentenplatz 16 ein, ganz in die Nähe von Gustav und Elisabeth. Gustav ist Jude und erlebt die Nazis und die Angst nun hautnah.
    Mit den Nationalsozialisten wurde eine neue Krankheit geboren. Sie heißt: "Angst." Gustav und Elisabeth planen mit ihren beiden Kindern nach London zu fliehen, um den Nazis zu entkommen. Wird diese Flucht gelingen?
    Einige Gruppen formieren sich zu Widerstandskämpfern. Leider sind es viel zu wenige und sie alle spielen mit ihren eigenen Leben. In diesem Roman lernen wir einige kennen. Wir erleben mit, wie Jacob, Marlene und Deborah ihr Leben riskieren, um Andere zu retten. Sie stehen hier beispielhaft für alle Widerstandskämpfer. So sehr hätte ich allen gegönnt, dass sie mehr Möglichkeiten zur Verfügung gehabt hätten. Heute noch ziehe ich den Hut vor so viel Mut.
    Der Geschichte ist so fesselnd, dass ich während des Lesens total die Zeit der Gegenwart, also Felicitys Zeit ausgeblendet habe. Ich bin förmlich in das Buch geschlüpft, war mir den Protagonisten unterwegs und habe alles mit erlebt.
    Hanni führt im Roman sehr deutlich an, wie geschickt die Nazis die Bevölkerung manipuliert haben. Die Bevölkerung wurde systematisch unter Druck gesetzt, gedemütigt, erpresst.....
    Prekäre Situationen wurden schamlos ausgenutzt. Eine fortschreitende Entmenschlichung und moralische Verrohrung hat statt gefunden.
    Auch grausame Kriegsszenarien werden bildhaft dargebracht. Oft überkam mich während des Lesens ein Gefühl von Wut, Trauer, Ekel, Entsetzen etc. Das Bedürfnis stellte sich bei mir ein, den Protagonisten helfen zu wollen. Die Menschen waren Opfer einer perversierten Ideologie. Um selbst keinen Schaden zu nehmen, lernten alle, schnell weg zu sehen und sich still zu verhalten, damit das Unglück nur die Anderen traf.
    Die Physik des Bösen wirkt heute noch nach und beeinflusst noch nachfolgende Generationen. Ich denke, uns ist das heute oft gar nicht bewusst, welche Nachwirkungen die Zeit der Nazis tatsächlich hat.
    Ein sorgfältig recherchierter Roman, der zutiefst berührt und mich emotional sehr betroffen macht. Unglaubliche Geschehnisse hat Hanni Münzer hier zu Papier gebracht. Ich bewundere es, wenn Autorinnen/Autoren sich an dieses Thema wagen, denn ich denke, es ist für sie auch sehr schwer verdauliche Kost, die einiges abverlangt.
    Ich danke Hanni dafür, dass sie mich, zusammen mit Felicity und Martha, auf diese Reise mit genommen hat. Ein unglaublicher Roman, dessen Thema mich noch nachhaltig beschäftigen wird.
    Ein Zitat aus dem Buch möchte ich unbedingt noch mit auf den Weg geben: "Liebe ist das Einzige, was die Welt heilen kann."
    Ein absolut empfehlenswerter Roman.

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  • 5 Sterne

    3 von 6 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Birgit H., 09.03.2015

    Als Buch bewertet

    HONIGTOT . Eine Familiengeschichte über 3 Generationen, die sehr emotional aufgebaut ist und mich zutiefst berührt hat. Wir tauchen in die Geschichte des 2. Weltkriegs ein, der Naziherrschaft und des Judentums. Es läßt sich flüssig und gut lesen und es wird Spannung aufgebaut. Ein Buch, das man nicht so schnell wieder aus der Hand legen kann. Die Autorin läßt gekonnt Bilder entstehen, die einen berühren und betroffen machen. Ich erwarte mit Spannung das Buch und kann eine klare Leseempfehlung aussprechen.

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  • 5 Sterne

    6 von 12 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Petra, 27.03.2015

    Als Buch bewertet

    Diese Leseprobe hat sich sehr gut und flüssig gelesen.Leider beginnt sie erst bei Kapitel 5. Mein Interesse das gesamte Buch zu lesen wurde geweckt und ich freue mich schon darauf. Die Schilderung ist gut verständlich und interessant . Am Ende der Leseprobe interessiert mich, wie es weitergeht und was mit Gustav passiert.

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  • 5 Sterne

    2 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Bea, 03.03.2015

    Als Buch bewertet

    Die Geschichte beginnt nach dem 1. Weltkrieg und zieht sich bis in die Gegenwart. Auch für Nichtgeschichtsinteressierte eine wunderbar zu lesende Familiengeschichte. Honigtot überrascht mit immer wieder mit neuen Wendungen in der Erzählung, welche auch immer wieder neue Schlüsse zulassen.

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